Kleine Helfer mit großer Bedeutung für die Vitalität.
In und auf jedem Lebewesen gibt es eine große Vielfalt von Mikroorganismen. Die Symbiose aus: Pilzen, Bakterien und Viren bildet das „Mikrobiom“. Die Forschung zeigt: Das Mikrobiom spielt eine sehr wichtige Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Die nützlichen Helfer sind für den gesamten Organismus von großer Bedeutung, insbesondere für ein stabiles Immunsystem. Chemikalien können das biologische Gleichgewicht des Mikrobioms empfindlich stören. Eine abwechslungsreiche, naturnahe und ausgewogene Ernährung trägt jedoch wesentlich zur Unterstützung des Mikrobioms und damit zum Wohlbefinden bei.
Die Bedeutung des lebenswichtigen Mikrobioms wird leider allzu oft übersehen.
Es bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die in und auf unserem Körper leben, wie Bakterien, Viren, Pilze und andere Mikroben.
Diese Mikroorganismen spielen eine entscheidende Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden.
Ein gesundes Mikrobiom spielt eine zentrale Rolle für die allgemeine Gesundheit von Menschen und Tieren.
Die Pflege des Mikrobioms, etwa durch eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen, probiotischen Lebensmitteln und wenig verarbeiteten Produkten ist, kann erheblich zur Gesundheit beitragen.
Hier eine bildhafte Beschreibung, die hilft, sich das Mikrobiom besser vorzustellen zu können:
Man kann sich das Mikrobiom wie ein dicht besiedeltes Ökosystem vorstellen – vergleichbar mit einem Regenwald. In diesem „Regenwald des Körpers“ gibt es:
- Bakterien (Flora): Sie sind wie die Bäume, die den größten Teil der Landschaft ausmachen. Die guten Bakterien (z. B. Lactobacillus, Bifidobacterium) unterstützen das Gleichgewicht und schützen vor schädlichen Eindringlingen.
- Pilze und Hefen: Diese sind wie kleinere Pflanzen oder Pilze im Wald. Sie sind in Maßen nützlich, können aber problematisch werden, wenn sie sich zu stark vermehren.
- Viren: Diese sind wie unsichtbare Bewohner des Regenwalds, die oft ein Zusammenspiel mit anderen Mikroben eingehen.
- Darmschleimhaut: Sie funktioniert wie der Boden des Waldes, der alle Nährstoffe und Mikroben trägt und für ihre Lebensfähigkeit sorgt.
Zusätzlich gibt es Wege und Flüsse (Darmbewegungen und Verdauungssäfte), die diese Gemeinschaft beeinflussen und pflegen.
Hier sind einige Gründe, warum das Mikrobiom wichtig ist:
Immunsystemunterstützung:
Ein gutes Mikrobiom stärkt das Immunsystem, indem es schädliche Mikroorganismen abwehrt und die Produktion von Antikörpern fördert.
Verdauung:
Das Mikrobiom hilft bei der Verarbeitung und Aufspaltung der Nahrung, damit der Körper die Nährstoffe besser aufnehmen kann.
Ohne ein ausgewogenes Mikrobiom kann die Verdauung ineffizient werden.
Es unterstützt das Immunsystem, indem es Krankheitserreger bekämpft und die Immunantwort reguliert.
Stimmung und Verhalten:
Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse kann das Mikrobiom auch unsere Stimmung
Es besteht eine Verbindung zwischen dem Mikrobiom und der mentalen Gesundheit, da das Darmmikrobiom die Produktion von Neurotransmittern beeinflusst, die Stimmung und Stress regulieren und das Verhalten beeinflussen..
Schutz vor Krankheiten:
Ein gesundes Mikrobiom kann helfen, Krankheiten wie Allergien, Diabetes und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen zu verhindern.
Regulierung von Entzündungen:
Ein gesundes Mikrobiom hilft, Entzündungen im Körper zu kontrollieren, was chronische Erkrankungen und Beschwerden reduzieren kann.