Sommerekzem beim Pferd: Symptome, Ursachen & Behandlung – Was dem Pferd wirklich hilft

“Die Natur ist die beste Apotheke” und ‘gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen’
sagte der bekannte Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp
Hoffnung für Pferde. Informationen zum Thema – Sommerekzem beim Pferd.
Karl Austermann, Tierheilpraktiker mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung.
Auf dieser Seite werde ich auf alles eingehen, was Sie über Sommerekzem beim Pferd wissen sollten. Es werden verschiedene Ansätze zur Unterstützung besprochen.
Zusammenfassung Das Sommerekzem bei Pferden ist keine Allergie. Das Ekzem äußert sich durch juckende, schuppige Hautstellen, oft begleitet von Haarausfall und verdächtigen Hautverfärbungen
Entdecken Sie auch das Potenzial einer alternativen Unterstützung und wie man mit Hilfe der Natur dem Sommerekzemr vorbeugen und auch begleiten kann.
» ▼ Inhaltsverzeichnis dieser Seite
- Was ist Sommerekzem beim Pferd?
- Häufige Fragen zum Thema Sommerekzem beim Pferd (FAQ)
- Sommerekzem beim Pferd: Typische Symptome erkennen
- Erste Hilfe bei Sommerekzem‑Verdacht
- Sommerekzem beim Pferd: Ursachen & Auslöser
- Vorbeugen ist immer besser als heilen!
- Behandlung von Sommerekzem: Tierarzt, Management, Naturheilkunde
- 3. Naturheilkundliche & ganzheitliche Unterstützung bei Sommerekzem
- Sommerekzem beim Pferd – Fazit
- Ergänzende Fütterung – Produktvorstellung
- Zufriedenheitsgarantie
- Die Erfahrungen unserer Kunden belegen eindrucksvoll die faszinierenden Möglichkeiten unserer zu 100 % naturbelassenen Vitalstoffe
Was ist Sommerekzem beim Pferd?
Ein Sommerekzem beim Pferd, auch bekannt als Sommerschorf oder Sommerschwanz, ist eine Hauterkrankung, die unter anderem durch Pilze verursacht wird. Diese Pilze gedeihen besonders gut bei hoher Luftfeuchtigkeit und sommerlichen Temperaturen.
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Insektenstiche können bei Pferden ebenfalls Hautirritationen und Ekzeme verursachen. Diese Hautirritationen können zu Juckreiz und Reizungen führen, die als Sommerekzem bezeichnet werden. Das Sommerekzem entsteht insbesonders durch eine Allergie auf den Speichel von Gnitzen und Kriebelmücken, die starken Juckreiz und Hautentzündungen auslösen können
Auch eine eine Reaktion auf UV-Strahlung, auch als Photosensibilisation oder Sommerschorf kann ein Sommerekzem bewirken die durch bestimmte Substanzen in Pflanzen verursacht wird. Diese Substanzen, wie z.B. Furocumarine, reagieren mit UV-Licht und führen zu einer Entzündung der Haut.
Das Sommerekzem ist bei betroffenen Pferden ein echtes Problem
Wird es ignoriert oder falsch behandelt, gerät das Pferd schnell in einen Teufelskreis.
Das Pferd bekommt stark juckende und entzündete Stellen. Es scheuert sich das Fell und es können offene, nässende Wunden entstehen.
Diese Stellen bieten dann Pilzen und Bakterien eine ideale Möglichkeit, sich auszubreiten.
Haut und Fell eines Ekzemers sehen im Sommer oft sehr schlecht aus.
Werden diese offenen Stellen dann mit pharmazeutischen Medikamenten behandelt, können Stoffwechsel und Verdauungstrakt des Pferdes empfindlich gestört werden und zu einer noch ausgeprägteren Überreaktion des Immunsystems führen.
Die Symptome verschlimmern sich, es müssen noch stärkere Medikamente eingesetzt werden und der Teufelskreis schließt sich.
Der Ausbruch des Sommerekzems kann auch durch Mangelernährung und manchmal auch durch Haltungsfehler ausgelöst werden.
Auch gut gemeinte Ergänzungsfuttermittel können zum Ausbruch oder zur Verschlimmerung der Symptome führen.
Leider enthalten viele Futterergänzungsmittel synthetische Inhaltsstoffe wie künstliche Vitamine.
Auch viele Pferdeleckerchen enthalten Zucker, Farbstoffe, chemische Aromen und Konservierungsstoffe.
Der Stoffwechsel und das Immunsystem der Pferde kann auf die Chemie in solchen Produkten sehr empfindlich reagieren und durchaus der Auslöser für die Überreaktion sein. MEHR DAZU
Häufige Fragen zum Thema Sommerekzem beim Pferd (FAQ)
Ist Sommerekzem beim Pferd heilbar?
Das Sommerekzem kann leider nicht vollständig geheilt werden, aber es kann gut behandelt und die Symptome effektiv gelindert werden.
Mit den richtigen Maßnahmen kann das Leiden des Pferdes gelindert und sein Wohlbefinden verbessert werden.
Kann ich einem Sommerekzem vorbeugen?
Ja, es gibt einige vorbeugende Maßnahmen. Dazu gehören:
Generell ist es sehr empfehlenswert, das Immunsystem mit natürlichen Mitteln zu unterstützen. Dadurch ist das Pferd wesentlich besser vor den verschiedensten Problemen geschützt, auch vor dem Sommerekzem
Mehr dazu finden Sie HIER
Warum darf das Mikrobiom nicht vernachlässigt werden?
Das Mikrobiom ist von grösster Bedeutung. Es wird leider viel zu häufig vernachlässigt.
MEHR ERFAHREN
Wie kann ich meinem Pferd helfen?
Der wichtigste Schritt ist der Schutz vor Insektenstichen durch Insektenschutzmittel, Ekzemerdecken und Repellentien.
Kann ein Pferd mit Sommerekzem geritten werden?
Ja – ein Pferd mit Sommerekzem kann grundsätzlich geritten werden, aber nur, wenn der Juckreiz kontrolliert ist, keine offenen Wunden bestehen und die Insektenbelastung gering ist. Reiten ist möglich – aber stark zustandsabhängig und erfordert konsequenten Schutz vor Kriebelmücken.
Wie erkenne ich Sommerekzem bei meinem Pferd?
Sie erkennen Sommerekzem zuerst am Verhalten (Unruhe, Schweifschlagen, Scheuern), danach an Hautveränderungen wie Papeln, Juckreiz, Haarverlust und später offenen Wunden.
Was kostet die Behandlung des Sommerekzems?
Die Kosten für eine Behandlung können je nach Tierarztpraxis und Region unterschiedlich sein. Sie sollten Ihren Tierarzt kontaktieren, um nach den Kosten zu fragen.
Das gilt auch für Tierheilpraktiker.
Zur Unterstützung des Immunsystems mit dem natürlichen Stronghorse reichen erfahrungsgemäß 2-3 Packungen a 2000 g, das ist abhängig vom Gewicht des Pferdes und wie lange das Pferd bereits das Sommerekzem entwickelt hat.
Ist Sommerekzem ansteckend?
Nein – Sommerekzem ist nicht ansteckend. Es handelt sich um eine allergische Reaktion und kann daher nicht von Pferd zu Pferd übertragen werden.
Ist das Sommerekzem anzeigepflichtig?
Nein – Sommerekzem ist nicht anzeigepflichtig. Weder das Infektionsschutzgesetz noch die Listen für anzeigepflichtige oder meldepflichtige Tierkrankheiten führen Sommerekzem auf.
Sollte ich mein Pferd auf die Weide stellen?
Ja – Sie können ein Pferd mit Sommerekzem auf die Weide stellen, aber nicht unbegrenzt und nur unter klaren Bedingungen. Der Weidegang kann den Juckreiz verstärken, wenn das Gras sehr eiweißreich ist oder viele Insekten unterwegs sind
Kann ein Sommerekzem‑Pferd in der Herde bleiben?
Die Erfahrung zeigt klar: Sommerekzem ist eine allergische Reaktion auf Insektenstiche, nicht eine übertragbare Krankheit. Damit besteht kein Grund, ein betroffenes Pferd aus der Herde zu nehmen.
Kann ich im Winter etwas gegen das Sommerekzem tun?
Ja, während des Winters sollte man auf eine gute Hautpflege, ekzemergerechte Ernährung und viel Bewegung achten, um das Immunsystem zu stärken.
Die Erfahrung zeigt, dass die Gabe von Stronghorse jeden zweiten Tag eine gute Vorbeugung darstellt.
Welche Rolle spielt das Immunsystem bei Sommerekzem?
Beim Sommerekzem spielt das Immunsystem eine zentrale Rolle, weil es überschießend auf die Auslöser reagiert – nicht weil es zu schwach ist.
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Gerne beraten wir Sie unverbindlich und selbstverständlich kostenlos.
Viele Pferdehalter suchen nach Möglichkeiten, ihr Pferd in herausfordernden Phasen bestmöglich zu unterstützen. Neben einer angepassten Haltung, tierärztlicher Betreuung und einer ausgewogenen Fütterung können ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein.
Die hier dargestellten Informationen ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.

Sommerekzem beim Pferd: Typische Symptome erkennen
Die Symptome des Sommerekzems bei Pferden können sehr belastend sein.
Die wichtigsten Symptome des Sommerekzems sind starker Juckreiz, Scheuern, Papeln, Haarverlust und später offene, nässende Wunden – meist an Mähne, Schweifrübe und Bauchnaht.
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1. Früheste Symptome: Verhaltensänderungen
Diese Phase wird leider häufig übersehen. Typische frühe Warnsignale:
- Unruhe in der Dämmerung – wenn Gnitzen aktiv sind
- Dauerhaftes Schweifschlagen – nicht nur gegen einzelne Fliegen
- Scheuern an Pfosten, Bäumen, Boxenwänden – oft bevor Hautveränderungen sichtbar sind
Diese Verhaltenssymptome gelten als frühestes Erkennungsmerkmal.
Erste Hautsymptome (Stadium 1
Wenn die allergische Reaktion beginnt, zeigen sich:
- Papeln / kleine Erhebungen an Mähnenkamm und Schweifrübe
- Starker Juckreiz durch die Überreaktion auf den Insektenspeichel
- Beginnender Haarverlust an Mähne, Schweif und Bauchnaht
Diese Phase ist entscheidend für frühe Maßnahmen.
Fortgeschrittene Symptome (Stadium 2–3)
Wenn das Pferd sich weiter scheuert, entstehen:
- Offene, nässende Wunden durch intensives Scheuern
- Sekundäre Infektionen (bakteriell) durch beschädigte Haut
- Krusten, Sekretbildung, verdickte Haut (chronische Veränderungen)
- Gebrochene Haare, „Rattenschwanz“ am Schweif
Im fortgeschrittenen Verlauf kann sich das Ekzem auf Ohren, Stirn, Kinn und Hüfthöcker ausbreiten.
Typische Körperstellen
Besonders betroffen sind:
- Mähnenkamm
- Schweifrübe
- Bauchnaht / Unterbauch
- Bei stärkerem Verlauf: Kopf, Stirn, Kinn, Hüfthöcker
Diese Bereiche sind bevorzugte Stichstellen der Culicoides‑Gnitzen.
Wichtige Differenzialdiagnosen
Da ähnliche Symptome auftreten können, sollte immer auch geprüft werden auf:
- Milben
- Haarlinge
- Räude
- Fadenwurmbefall
Eine tierärztliche Abklärung ist besonders beim ersten Auftreten wichtig.
Erste Hilfe bei Sommerekzem‑Verdacht
Sommerekzem ist in erster Linie eine allergische Reaktion auf den Speichel von Kriebelmücken und Gnitzen, die starken Juckreiz und Scheuern auslöst. Schnelles Handeln verhindert, dass sich das Pferd blutig scheuert und Infektionen entstehen.
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1. Insektenkontakt SOFORT reduzieren (wichtigste Maßnahme)
Da die allergische Reaktion durch neue Stiche verstärkt wird, ist der erste Schritt immer:
- Ekzemerdecke auflegen (sofort, auch kurzfristig)
- Repellent auftragen (Mähne, Schweif, Bauchnaht, Kopf)
- Pferd aus mückenbelasteten Bereichen holen
- Feuchte Senken, Waldränder, Nähe zu Wasser meiden
- Dämmerung vermeiden (Hauptflugzeit)
2. Juckreiz schnell lindern
- Frühe Symptome sind oft Papeln, Juckreiz und Scheuern. Zur Soforthilfe eignen sich:
- Kühlende, entzündungshemmende Pflege
- Aloe Vera (kühlend, beruhigend)
- Verdünntes Teebaumöl nur vorsichtig und punktuell (Hautverträglichkeit testen)
- CBD‑Salben zur Juckreizlinderung
Diese Mittel ersetzen keine Diagnose, helfen aber, das akute Scheuern zu stoppen.
3. Scheuerstellen schützen
Wenn das Pferd bereits scheuert:
- Betroffene Stellen reinigen (mild, ohne Parfüm/Alkohol)
- Offene Hautstellen abdecken (z. B. mit Decke oder Fliegenschutz)
- Keine scharfen Bürsten oder Reibung
4. Weidezeiten sofort anpassen
Da Mücken besonders in der Dämmerung aktiv sind, sollte das Pferd:
- zwischen 9 und 16 Uhr raus (je nach Jahreszeit)
- nicht morgens oder abends auf die Weide gestellt werden
5. Tierärztliche Abklärung einleiten
Bei Verdacht auf Sommerekzem empfehlen Fachquellen:
- frühe tierärztliche Untersuchung
- Haut- und Bluttests, um Allergie und Differenzialdiagnosen (Milben, Räude, Haarlinge) abzugrenzen
Je früher die Diagnose, desto besser lässt sich der Juckreiz kontrollieren.
Fazit
Erste Hilfe bedeutet: Insektenkontakt stoppen, Juckreiz lindern, Haut schützen und früh tierärztlich abklären. So verhindern Sie, dass sich das Ekzem verschlimmert und offene Wunden entstehen.
Sommerekzem beim Pferd: Ursachen & Auslöser
Die Ursachen von Sommerekzem lassen sich in drei große Bereiche einteilen: Umweltfaktoren, Infektionen und individuelle Veranlagung. Die Forschung ist sich einig, dass Sommerekzem fast nie eine einzige Ursache hat, sondern durch mehrere Belastungen gleichzeitig entsteht.
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1. Staub, Gase und Schimmelsporen – der wichtigste Auslöser
Die meisten Pferde entwickeln Sommerekzem, weil ihre Atemwege dauerhaft mit reizenden Partikeln belastet werden. Typische Quellen:
- Staub aus Heu, Stroh, Einstreu
- Schimmelsporen in Heu, Stroh oder feuchter Einstreu
- Ammoniak aus schlecht gelüfteten Ställen
- Feine Partikel in Reithallen oder geschlossenen Stallgassen
Diese Partikel gelangen tief in die Lunge und überfordern das Flimmerepithel. Schleim wird zäh, bleibt liegen und die Bronchien verengen sich.
2. Viren und bakterielle Infekte
Eine vorausgehende Atemwegsinfektion kann Sommerekzem auslösen oder begünstigen, weil:
- die Schleimhäute anschwellen
- die Schleimproduktion steigt
- die Selbstreinigung der Lunge geschwächt wird
Besonders der Pferdehusten-Komplex wird häufig als Startpunkt genannt. Dabei handelt es sich nicht um ein einzelnes Krankheitsbild, sondern um einen Sammelbegriff für alle Erkrankungen und Auslöser, die beim Pferd Husten und Atemwegsprobleme verursachen. Tierärzte nutzen den Begriff, weil Husten beim Pferd fast immer multifaktoriell entsteht – also durch mehrere Belastungen gleichzeitig.
3. Genetische Veranlagung
Einige Pferde reagieren überempfindlich auf Staub und entwickeln schneller Bronchospasmen. Diese Neigung ist erblich – bestimmte Blutlinien sind deutlich anfälliger.
4. Chronische Reizung & unzureichende Regeneration
Wird ein Husten nicht richtig auskuriert oder das Pferd weiter belastet, entsteht ein Teufelskreis:
- Entzündung → mehr Schleim
- Schleim → mehr Husten
- Husten → gereizte Schleimhäute
- gereizte Schleimhäute → noch mehr Entzündung
So kann aus einer einfachen Bronchitis eine dauerhafte Atemwegserkrankung werden.
5. Haltungs- und Fütterungsfehler
Sommerekzem tritt besonders häufig auf bei:
- Aufstallung im Winter
- wenig Frischluft
- trockenen, staubigen Reithallen
- Heu von schlechter Qualität
- Stroh als Einstreu bei empfindlichen Pferden
Viele Fälle entstehen erst durch die Kombination aus Staub + schlechter Belüftung + Infekt.
Vorbeugen ist immer besser als heilen!
Sommerekzem lässt sich am besten vorbeugen, indem Insektenstiche vermieden werden, die Hautbarriere gestärkt wird und Stoffwechsel, Mikrobiom & Haltung optimieren.
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1. Insektenkontakt reduzieren (wichtigste Prävention)
Fernhalten der Culicoides‑Mücken hat oberste Priorität. Empfohlen werden:
- Ekzemerdecken und Fliegenschutz (z. B. Fliegenmasken).
- Repellents regelmäßig auf Mähne, Schweif, Bauchnaht auftragen (indirekt aus Quellen, die Insektenkontakt als Hauptfaktor nennen).
- Weidezeiten anpassen: nicht morgens/abends, sondern eher mittags (weniger Mücken).
- Mückenarme Bereiche wählen: Wind, trockene Flächen, Abstand zu Wasser, Waldrand, Misthaufen.
2. Haut & Fell pflegen (Schutzbarriere stärken)
- Eine stabile Hautbarriere reduziert Entzündungen und macht Stiche weniger problematisch.
- Vorsicht bei Teebaumöl – nur stark verdünnt anwenden (Hautreizungsgefahr).
- Regelmäßige Fellpflege ist Grundlage der Vorbeugung.
- Kühlende, entzündungshemmende Pflege wie Aloe Vera kann gereizte Haut beruhigen.
3. Fütterung & Stoffwechsel optimieren
- Stoffwechselbelastung kann die Allergiebereitschaft erhöhen.
- Zucker- und eiweißreiche Weiden im Frühjahr reduzieren.
- Zu reichhaltige Ernährung und Eiweißüberschuss gelten als Risikofaktoren.
- Naturbelassene Futterergänzung aus fermentierten Pflanzen zur stabilisierung des gesamten Mikrobioms.
- Hochwertiges, strukturreiches Heu als Basisfutter wird empfohlen, um Stoffwechsel & Immunsystem zu entlasten.
4. Haltung anpassen
Haltungsbedingungen beeinflussen sowohl Insektenkontakt als auch Stress.
- Bei Boxenhaltung: ausreichend Bewegung & Sozialkontakt sicherstellen.
- Offenstallhaltung mit Windschutz und mückenarmen Fressplätzen ist ideal.
- Stress reduzieren – Stress gilt als Faktor, der die Allergie verstärken kann.
5. Risikopferde früh schützen
Besonders gefährdet sind:
- Islandpferde und nordische Rassen (genetische Prädisposition)
- Pferde in Offenstallhaltung ohne Insektenschutz
Diese Pferde sollten vor Beginn der Mückensaison (März/April) konsequent geschützt werden.
Fazit
Vorbeugung = Insekten vermeiden + Haut schützen + Mikrobiom unterstützen + Stoffwechsel entlasten + Haltung optimieren.
Die wirksamsten Maßnahmen sind: Ekzemerdecke, angepasste Weidezeiten, mückenarme Bereiche, gute Fellpflege und eine stoffwechselgerechte Fütterung.
Behandlung von Sommerekzem: Tierarzt, Management, Naturheilkunde
Die Behandlung des Sommerekzems besteht immer aus drei Säulen: Tierarzt (medizinische Therapie), Management (Insektenvermeidung & Haltung) und Naturheilkunde (Hautpflege & Stoffwechselunterstützung).
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1. Tierärztliche Behandlung (medizinische Therapie)
Die veterinärmedizinische Behandlung zielt darauf ab, Juckreiz zu stoppen, Entzündungen zu reduzieren und Sekundärinfektionen zu verhindern.
1.1 Kortikosteroide (Cortison)
- Risiko: Hufrehe → nur unter tierärztlicher Kontrolle
- Sehr wirksam gegen starken Juckreiz
- Oft zuerst als Injektion, später oral
1.2 Antihistaminika
- Können Juckreiz reduzieren
- Wirken bei Pferden individuell unterschiedlich
1.3 Behandlung offener Wunden & Infektionen
- Reinigung (physiologische Kochsalzlösung)
- Zinkoxid für nässende Stellen
- Desinfizierende Salben bei bakterieller Beteiligung
1.4 Repellentien & Spot‑Ons
- Deltamethrin (Spot‑On alle 10–14 Tage)
- Permethrin (Auftragen alle 14 Tage)
1.5 Hyposensibilisierung (Allergieimpfung)
- Einzige kausale Therapie
- Individuelle Allergenlösung nach Bluttest
- Ziel: Immunsystem an das Allergen gewöhnen
- Muss langfristig durchgeführt werden
2. Management (Insektenvermeidung & Haltung)
Insektenkontakt verhindern ist das wichtigste Ziel. Neue Stiche = neue Schübe.
2.1 Ekzemerdecke
- Feinmaschig, atmungsaktiv, robust
- Schützt Mähnenkamm, Schweifrübe, Bauchnaht
- Bei starker Ausprägung: Modelle mit Kopfteil
2.2 Weidemanagement
- Morgens & abends vermeiden (Hauptflugzeit)
- Mittags ist mückenärmer
- Windige, trockene Flächen bevorzugen
- Hotspots meiden: Gewässer, Waldränder, Misthaufen
2.3 Stall- & Haltungsmanagement
- Offenstall: windoffene Bereiche schaffen
- Sauberkeit (Misthaufen ziehen Mücken an)
- Stress reduzieren (Rangkämpfe, häufige Stallwechsel)
3. Naturheilkundliche & ganzheitliche Unterstützung bei Sommerekzem
In der Alternativmedizin, welche ihren Ursprung bereits im Mittelalter hatte, wird der Organismus als Ganzes betrachtet und deshalb auch ganzheitlich behandelt.
Naturheilkundliche Maßnahmen können Sommerekzem‑Pferde begleitend unterstützen, indem sie Immunsystem und Stoffwechsel entlasten. Sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Untersuchung.
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3.1 Hautpflege & Juckreizlinderung
- Pflegende Öle & Salben
- Aloe Vera, Zinkoxid
- Schonende Entfernung von Krusten & Schuppen
- Ziel: Hautbarriere stärken, Teufelskreis durchbrechen
3.2 Fütterung & Stoffwechsel
Empfohlen werden:
- Eiweißarme, strukturreiche Fütterung
- Keine langen Fresspausen
- Weniger Zucker & Stärke
- Vorsicht bei Heulage
- Zinkversorgung prüfen (Bluttest)
3.3 Fermentierte Pflanzenextrakte für Pferde in belastenden Situationen
Fermentierte Kräuter und Pflanzenextrakte können die Darmflora stabilisieren und damit das Immunsystem positiv beeinflussen. Viele Pferdehalter berichten, dass fermentierte Produkte das allgemeine Wohlbefinden verbessern. (Keine Heilversprechen – es handelt sich um ergänzende Maßnahmen.)
Fermentierte Pflanzenstoffe werden traditionell eingesetzt, um die Verdaulichkeit zu verbessern und den Stoffwechsel zu entlasten. Die enthaltenen Mikroorganismen können die Darmflora unterstützen und damit indirekt das Immunsystem entlasten.
Durch die Fermentation entstehen bioverfügbare Pflanzenstoffe, die den Organismus auf natürliche Weise begleitend unterstützen können. Viele Pferdehalter berichten von positiven Erfahrungen in folgenden Bereichen:
- allgemeines Wohlbefinden
- Unterstützung der Verdauung und Darmflora
- Ergänzung zur täglichen Fütterung bei sensibelen Pferden
- Stabilisierung im Fellwechsel oder bei Belastung der Haut
Fermentierte Nahrung kann das Immunsystem unterstützen, und zwar positiv. Das ist sogar gut erforscht: Fermentation kann das Immunsystem unterstützen. Gerade bei Pferden mit Allergien ist das ein spannender Ansatz.
Die fermentation:
- kann als unterstützende Maßnahme im Rahmen der täglichen Fütterung eingesetzt werden
- kann das Mikrobiom ernährungsphysiologisch begleiten (das Mikrobiom ist so wichtig, wird aber leider oft vernachlässigt.)
- kann die Darmflora verbessern
- kann bioaktive Stoffe erhöhen
- kann die normale Funktion der Haut unterstützen
Probiotika wie Saccharomyces cerevisiae und Stronghorse können die Verdauung unterstützen
Sommerekzem beim Pferd – Fazit
Die drei Säulen greifen ineinander
| Bereich | Ziel | Maßnahmen |
|---|---|---|
| Tierarzt | Juckreiz & Entzündung stoppen | Cortison, Wundpflege, Repellentien, Hyposensibilisierung |
| Management | Neue Stiche verhindern | Ekzemerdecke, Weidezeiten, Stallhygiene |
| Naturheilkunde | Haut & Stoffwechsel stabilisieren | Pflege, Fütterung, Darm, Stress |
Nur die Kombination aller drei Bereiche bringt nachhaltige Besserung.
Tierheilpraktiker und Tierärzte setzen fermentierte Kräuter und Futterergänzungen erfolgreich ein.
Wichtig: Qualität der Produkte und richtige Dosierung beachten.
Ein fermentiertes Ergänzungsfutter – kann langfristig zu mehr Lebensqualität beitragen, indem es das Mikrobiom unterstützt.
Eine ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle für das allgemeine Wohlbefinden von Pferden. Ergänzungsfuttermittel können dazu beitragen, die tägliche Fütterung sinnvoll zu ergänzen.
Eine ergänzende Fütterung kann besonders in Zeiten erhöhter Belastung oder bei besonderen Anforderungen an den Organismus sinnvoll sein.
Dazu zählen beispielsweise:
- Phasen erhöhter körperlicher Beanspruchung
- Zeiten mit erhöhtem Bedarf an Vitalstoffen
- Belastende Umweltbedingungen wie Insekten und Pilze
- Situationen, in denen das allgemeine Wohlbefinden unterstützt werden soll

Ergänzende Fütterung – Produktvorstellung
Stronghorse – naturbasierte Unterstützung für Haut, Immunsystem und Darmflora

In der Praxis bewährt sich Stronghorse, das Ergänzungsfuttermittel für Pferde. Die enthaltenen fermentierten pflanzlichen Bestandteile sind darauf ausgelegt, den Organismus in belastenden Situationen zu begleiten.
Stronghorse wurde entwickelt, um die tägliche Fütterung von Pferden sinnvoll zu ergänzen – insbesondere dann, wenn Atemwege, Haut, Immunsystem oder Verdauung sensibel reagieren.
Persönliche Beratung für Pferdehalter
Jedes Pferd ist individuell. Deshalb kann eine persönliche Beratung hilfreich sein, um die Fütterung optimal auf die Bedürfnisse des Pferdes abzustimmen.
Als Tierheilpraktiker berate ich Sie gerne unverbindlich und selbstverständlich kostenlos zur Fütterung und naturheilkundlichen Unterstützung. Eine individuelle Beurteilung ist nur nach Untersuchung durch den Tierarzt möglich. Meine Beratung ersetzt diese nicht, sondern konzentriert sich auf begleitende, naturheilkundliche Ansätze.
ZUR BERATUNG
Erfahrungen von Pferdehaltern
Pferdehalter berichten von individuellen Erfahrungen mit ergänzenden Fütterungsmaßnahmen. Dabei ist zu beachten, dass jedes Pferd unterschiedlich reagieren kann und Ergebnisse variieren können.
Hinweise:
Erfahrungsberichte spiegeln persönliche Eindrücke einzelner Anwender wider und ersetzen keine tierärztliche Beratung.
Stronghorse ist ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde und kein Arzneimittel.
Es dient nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten.
Naturheilkundliche Maßnahmen sind ergänzend, nicht ersetzend
Hinweis: Die genannten Effekte beziehen sich auf Erfahrungsberichte und ersetzen keine wissenschaftliche Wirksamkeitsbestätigung.
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Untersuchung. Bei akuten Symptomen oder Verdacht auf Sommerekzem sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Die Erfahrungen unserer Kunden belegen eindrucksvoll die faszinierenden Möglichkeiten unserer zu 100 % naturbelassenen Vitalstoffe
Wir möchten, dass Sie zufrieden sind, denn zufriedene Kunden sind unsere beste Empfehlung.

Über den Autor
Karl Austermann ist Tierheilpraktiker mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung in der naturheilkundlichen Begleitung von Pferden und anderen Tieren. Nach vielen Jahren aktiver Praxistätigkeit befindet er sich heute im Ruhestand und steht weiterhin beratend mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz zur Verfügung.
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