COB beim Pferd: Symptome, Ursachen & Behandlung – Was dem Pferd bei Dämpfigkeit wirklich hilft
Autor: Karl Austermann, Tierheilpraktiker im Ruhestand mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung in der ganzheitlichen Betreuung von Pferden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei Verdacht auf COB bei Ihrem Pferd kontaktieren Sie bitte Ihren Tierarzt.
Hoffnung für Pferde. Informationen zum Thema – COB beim Pferd, Stand: Mai 2026
COB beim Pferd erkennen und richtig Behandeln: Symptome, Ursachen, Fütterung, Training & naturheilkundliche Unterstützung. Tierheilpraktiker erklärt, was wirklich hilft.
Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wichtige zu:
- typischen Symptomen und Verlauf
- möglichen Ursachen
- diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Tiermedizin
- praktischen Tipps für Vorbeugung und den Alltag mit einem betroffenen Pferd
- und ergänzenden Maßnahmen zur ganzheitlichen Unterstützung der Vitalität
Als Pferdehalter möchten Sie Ihrem Tier in dieser Situation bestmöglich helfen. Eine frühzeitige Abklärung und die richtige Begleitung sind entscheidend.

“Die Natur ist die beste Apotheke”
und
‘gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen’
sagte der bekannte Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp
» ▼ Inhaltsverzeichnis dieser Seite
- Was ist COB / Dämpfigkeit beim Pferd?
- COB beim Pferd: Informationen & Behandlung
- Dämpfigkeit beim Pferd: Typische Symptome erkennen
- Erste Hilfe bei COB‑Verdacht
- Equines Asthma (COB): Ursachen & Auslöser
- Behandlung von COB: Tierarzt, Management, Naturheilkunde
- RAO beim Pferd Vorbeugen
- Naturheilkundliche Unterstützung bei COB
- Häufige Fragen zum Thema COB beim Pferd (FAQ)
- Mögliche ergänzende Unterstützung durch Naturprodukte
- Beratung
Was ist COB / Dämpfigkeit beim Pferd?
COB (Chronisch-Obstruktive Bronchitis) gehört zu den häufigsten Atemwegserkrankungen bei Pferden. Viele Pferdehalter kennen die typischen Symptome wie Husten, Atemnot oder Leistungsabfall. COB heute meist Equines Asthma oder RAO genannt, entsteht durch eine dauerhafte Entzündung und Verengung der Bronchien. Typische Symptome sind Pferdehusten, Atemnot und Leistungsabfall. COB ähnelt dem Asthma beim Menschen und wird oft auch als COPD beim Pferd bezeichnet.
COB ist immer eine tierärztlich zu diagnostizierende Erkrankung.
Beim Auftreten von Symptomen sollte zeitnah ein Tierarzt hinzugezogen werden.
Eine frühzeitige Erkennung und konsequente Haltung können den Krankheitsverlauf deutlich verbessern.
- Definition: COB steht für Chronisch-Obstruktive Bronchitis. Sie ist eine Erkrankung der Atemwege, bei der die Bronchien dauerhaft entzündet und verengt sind.
- Synonyme: Früher wurde COB auch als COPD beim Pferd bezeichnet. Heute nutzt man COB, da die Krankheit nicht identisch mit der COPD des Menschen ist.
- Verwandte Begriffe: Auch bekannt als Recurrent Airway Obstruction (RAO) oder Recurrent Airway Syndrome (RAS).
COB beim Pferd: Informationen & Behandlung

Viele Pferdehalter suchen nach Möglichkeiten, ihr Pferd in solch einer herausfordernden Phase bestmöglich zu unterstützen. Neben einer angepassten Haltung, tierärztlicher Betreuung und einer ausgewogenen Fütterung können ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein.
Die hier dargestellten Informationen ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.
Dämpfigkeit beim Pferd: Typische Symptome erkennen
COB (Chronisch‑obstruktive Bronchitis) zeigt sich beim Pferd vor allem durch Husten, Atemnot und Leistungsabfall. Die Symptome entwickeln sich oft schleichend und werden durch Staub, Schimmelsporen oder schlechte Stallluft verstärkt.
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1. Husten
- Trockener oder feuchter Husten
- Besonders nach dem Antraben oder nach Ruhephasen
2. Atemnot / erschwerte Atmung
- Erhöhte Atemfrequenz
- Verstärkte Flanken- bzw. Bauchatmung
- Pressatmung, vor allem beim Ausatmen
3. Schleimbildung
- Zäher, schlecht abzuhustender Schleim
- Nasenausfluss (klar bis schleimig)
4. Leistungsabfall
- Schnellere Ermüdung
- Verzögerte Erholung nach Belastung
5. Sichtbare Atemmuskulatur
- „Dampfrinne“ bei schweren Fällen (Einziehung entlang der Flanke durch chronische Bauchatmung)
6. Weitere Hinweise
Unruhe oder Panik bei akuten Atemproblemen
Schnorchelnde oder rasselnde Atemgeräusche
Erste Hilfe bei COB‑Verdacht
Wenn Ihr Pferd hustet, schwer atmet oder plötzlich weniger leistungsbereit ist, sollte schnell gehandelt werden. COB entwickelt sich oft schleichend, aber akute Verschlechterungen können das Pferd stark belasten. Die folgenden Schritte helfen, die Atemwege sofort zu entlasten:
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1. Staub und Reizstoffe sofort reduzieren
- Pferd ins Freie bringen oder in einen gut gelüfteten Bereich
- Staubige Stallgassen, Hallen und frisches Einstreuen meiden
- Heu nicht trocken füttern
2. Atemwege entlasten
- Frische Luft und ruhige Umgebung
- Kein Training, kein Longieren, kein Reiten
- Pferd nicht stressen oder treiben
3. Fütterung kurzfristig anpassen
- Nur befeuchtetes oder bedampftes Heu
- Keine staubigen Futtermittel
- Wasser jederzeit frei verfügbar
4. Symptome beobachten
Besonders achten auf:
- verstärkte Bauchatmung
- schnelle Atmung in Ruhe
- rasselnde Geräusche
- Nasenausfluss
- Unruhe oder Panik
5. Tierärztliche Abklärung
Wenn Atemnot, Fieber, starke Verschlechterung oder wiederkehrender Husten auftreten, sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden. Eine frühzeitige Diagnose verhindert, dass sich ein akuter Reiz zu einer chronischen Erkrankung entwickelt.
Equines Asthma (COB): Ursachen & Auslöser
Die Ursachen von COB lassen sich in drei große Bereiche einteilen: Umweltfaktoren, Infektionen und individuelle Veranlagung. Die Forschung ist sich einig, dass COB fast nie eine einzige Ursache hat, sondern durch mehrere Belastungen gleichzeitig entsteht.
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1. Staub, Gase und Schimmelsporen – der wichtigste Auslöser
Die meisten Pferde entwickeln COB, weil ihre Atemwege dauerhaft mit reizenden Partikeln belastet werden. Typische Quellen:
- Staub aus Heu, Stroh, Einstreu
- Schimmelsporen in Heu, Stroh oder feuchter Einstreu
- Ammoniak aus schlecht gelüfteten Ställen
- Feine Partikel in Reithallen oder geschlossenen Stallgassen
Diese Partikel gelangen tief in die Lunge und überfordern das Flimmerepithel. Schleim wird zäh, bleibt liegen und die Bronchien verengen sich.
2. Viren und bakterielle Infekte
Eine vorausgehende Atemwegsinfektion kann COB auslösen oder begünstigen, weil:
- die Schleimhäute anschwellen
- die Schleimproduktion steigt
- die Selbstreinigung der Lunge geschwächt wird
Besonders der Pferdehusten-Komplex wird häufig als Startpunkt genannt. Dabei handelt es sich nicht um ein einzelnes Krankheitsbild, sondern um einen Sammelbegriff für alle Erkrankungen und Auslöser, die beim Pferd Husten und Atemwegsprobleme verursachen. Tierärzte nutzen den Begriff, weil Husten beim Pferd fast immer multifaktoriell entsteht – also durch mehrere Belastungen gleichzeitig.
3. Genetische Veranlagung
Einige Pferde reagieren überempfindlich auf Staub und entwickeln schneller Bronchospasmen. Diese Neigung ist erblich – bestimmte Blutlinien sind deutlich anfälliger.
4. Chronische Reizung & unzureichende Regeneration
Wird ein Husten nicht richtig auskuriert oder das Pferd weiter belastet, entsteht ein Teufelskreis:
- Entzündung → mehr Schleim
- Schleim → mehr Husten
- Husten → gereizte Schleimhäute
- gereizte Schleimhäute → noch mehr Entzündung
So kann aus einer einfachen Bronchitis eine dauerhafte Atemwegserkrankung werden.
5. Haltungs- und Fütterungsfehler
COB tritt besonders häufig auf bei:
- Aufstallung im Winter
- wenig Frischluft
- trockenen, staubigen Reithallen
- Heu von schlechter Qualität
- Stroh als Einstreu bei empfindlichen Pferden
Viele Fälle entstehen erst durch die Kombination aus Staub + schlechter Belüftung + Infekt.
Behandlung von COB: Tierarzt, Management, Naturheilkunde
Die Behandlung von COB stützt sich immer auf zwei Säulen: (1) Auslöser reduzieren und (2) die Atemwege therapeutisch entlasten. Alle seriösen veterinärmedizinischen Quellen betonen, dass COB nicht heilbar, aber sehr gut kontrollierbar ist, wenn konsequent gehandelt wird.
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1. Haltungs- und Fütterungsmanagement (wichtigste Maßnahme!)
Alle Quellen sind sich einig: Ohne konsequente Umstellung der Haltung ist jede Therapie nur halb wirksam.
- Staubarme Umgebung (keine trockenen Stallgassen, kein Kehren während das Pferd im Stall steht)
- Heu bedampfen oder Heulage füttern
- Staubarme Einstreu (Hanf, Leinen, Pellets; kein Stroh)
- Gute Belüftung im Stall, möglichst viel Frischluft
- Auslaufhaltung / Offenstall verbessert die Symptome oft deutlich
- Reithallenstaub vermeiden
Diese Maßnahmen gelten als Grundpfeiler der COB‑Therapie.
2. Medikamentöse Therapie bei Dämpfigkeit (tierärztlich)
Wird eingesetzt, wenn Symptome stärker sind oder ein akuter Schub vorliegt.
Bronchodilatatoren (Atemwegserweiterer)
- erleichtern das Atmen
- werden oft per Inhalation verabreicht
Kortikosteroide
- reduzieren die Entzündung in den Bronchien
- können oral, injiziert oder inhalativ gegeben werden
- inhalativ meist besser verträglich
Schleimlöser
- verflüssigen zähen Schleim
- erleichtern das Abhusten
Antibiotika
- nur bei nachgewiesener bakterieller Infektion
Die medikamentöse Therapie ist besonders dann nötig, wenn die Bronchien stark verengt sind oder viel Schleim vorliegt. Diese Maßnahmen gehören in tierärztliche Hand.
3. Inhalationstherapie sind wirksam bei Equines Asthma
Sehr wirksam, weil der Wirkstoff direkt in die Atemwege gelangt.
- Kochsalzinhalation zur Befeuchtung
- Medikamente (z. B. Kortikosteroide, Bronchodilatatoren) per Inhalationsmaske
- reduziert systemische Nebenwirkungen
Viele Tierärzte empfehlen Inhalation als Langzeitstrategie.
4. Bewegungstherapie bei chronischen Husten beim Pferd
Regelmäßige, kontrollierte Bewegung:
- verbessert die Belüftung der Lunge
- unterstützt den Schleimabtransport
- sollte staubarm erfolgen (keine trockenen Reithallen)
Bei schweren Fällen erst nach tierärztlicher Freigabe.
5. Naturheilkundliche & unterstützende Maßnahmen
Diese ersetzen keine tierärztliche Therapie, können aber ergänzen:
- Kräuter (Thymian, Eibisch, Spitzwegerich)
- Schwarzkümmelöl
- Isländisch Moos
- Fenchel & Anis
- Atemwegsbefeuchtung (Dampfbäder, Solekammern)
Immunstärkende & entzündungshemmende Futterergänzungen
COB ist eine chronische Entzündung – daher helfen Stoffe, die das Immunsystem stabilisieren.
Bewährt haben sich:
- fermentierte Pflanzenextrakte (stärken Darmflora & Immunsystem)
- Probiotika
- Omega‑3‑Fettsäuren
- Vitamin E
- Selen (bei nachgewiesenem Mangel)
Gerade fermentierte Produkte unterstützen oft sehr gut, weil sie Stoffwechselprozesse modulieren und die Schleimhäute stärken.
Tierheilpraktiker und Tierärzte setzen diese Kräuter und Futterergänzungen erfolgreich ein.
Wichtig: Qualität der Produkte und richtige Dosierung beachten.
RAO beim Pferd Vorbeugen
COB lässt sich in vielen Fällen sehr gut vorbeugen, weil die wichtigsten Auslöser bekannt und beeinflussbar sind. Die veterinärmedizinischen Quellen betonen übereinstimmend: Stallklima, Fütterung und Staubmanagement sind die entscheidenden Faktoren. Die folgenden Maßnahmen gelten als wissenschaftlich belegte Präventionsempfehlungen.
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1. Staubarme Fütterung
Staub und Schimmelsporen sind der Hauptauslöser für COB. Wirksame vorbeugende Maßnahmen:
- Heu bedampfen oder Heulage füttern (reduziert Staub & Keime deutlich)
- Nur hochwertiges, trockenes, schimmelfreies Heu verwenden
- Kraftfutter staubarm lagern und nicht aus alten Säcken füttern
Diese Punkte sind als zentrale Prävention zu nennen.
2. Optimale Stallluft & Belüftung
Schlechte Luftqualität erhöht das Risiko massiv.
- Gute Frischluftzufuhr
- Kein Kehren oder Einstreuen, während Pferde im Stall stehen
- Ammoniak reduzieren durch regelmäßiges, gründliches Misten
- Möglichst Offenstall oder viel Außenklima
Staub, Schimmelsporen und Ammoniak gelten als wichtigste Risikofaktoren.
3. Staubarmer Einstreu
Die Wahl des Einstreu hat großen Einfluss.
- Hanf, Leinen, Holzpellets oder entstaubte Späne
- Kein Stroh bei empfindlichen Pferden
- Einstreu trocken und sauber halten
Schimmel in Stroh und staubiger Einstreu gehören zu den häufigsten Auslösern.
4. Infekte frühzeitig behandeln
Eine akute Bronchitis kann in COB übergehen, wenn sie nicht ausheilt.
- Husten immer ernst nehmen
- Tierärztliche Abklärung bei Fieber, Nasenausfluss oder Leistungsabfall
- Schonung während Infekten
Unbehandelte Infekte sind ein häufiger Startpunkt für chronische Atemwegserkrankungen.
5. Allergene & Umweltfaktoren reduzieren
Viele Pferde reagieren empfindlich auf:
- Pollen
- Pilzsporen
- Staubmilben
- hohe Luftfeuchtigkeit
Allergische Komponenten gelten als wichtiger Risikofaktor für Equines Asthma.
6. Bewegung & Immunsystem stärken
- Regelmäßige, staubarme Bewegung:stärkt die Atemmuskulatur
- verbessert die Lungenbelüftung
- unterstützt den Schleimabtransport

Naturheilkundliche Unterstützung bei COB
ℹ️ Wichtiger Hinweis: Naturheilkundliche Maßnahmen ersetzen keine tierärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei Verdacht auf Grauer Star bitte den Tierarzt kontaktieren.
In der Alternativmedizin, welche ihren Ursprung bereits im Mittelalter hatte, wird der Organismus als Ganzes betrachtet und deshalb auch ganzheitlich behandelt.
Naturheilkundliche Maßnahmen können COB‑Pferde begleitend unterstützen, indem sie Atemwege, Immunsystem und Stoffwechsel entlasten. Sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Untersuchung, besonders bei akutem Husten, Fieber oder Atemnot.
Viele Pferdehalter suchen nach Möglichkeiten, ihr Pferd in herausfordernden Phasen bestmöglich zu unterstützen. Neben einer angepassten Haltung, tierärztlicher Betreuung und einer ausgewogenen Fütterung können ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein.
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1. Schleimlösende und beruhigende Kräuter
Traditionell werden bestimmte Pflanzen eingesetzt, um die Atemwege zu entlasten. Dazu gehören u. a. Thymian, Anis, Fenchel, Spitzwegerich oder Eibisch. Sie können die Schleimlösung unterstützen und die Atemwege beruhigen, ohne eine medizinische Behandlung zu ersetzen.
2. Fermentierte Pflanzenstoffe & Probiotika
Fermentierte Kräuter und Pflanzenextrakte können die Darmflora stabilisieren und damit das Immunsystem positiv beeinflussen. Viele Pferdehalter berichten, dass fermentierte Produkte die Atemwegsfunktion unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden verbessern. (Keine Heilversprechen – es handelt sich um ergänzende Maßnahmen.)
3. Unterstützung des Immunsystems
Ein starkes Immunsystem hilft dem Pferd, Infekte besser abzuwehren, die COB verschlimmern können. Naturheilkundlich werden häufig eingesetzt:
- antioxidative Pflanzenstoffe
- fermentierte Kräuter
- ausgewählte Mineralstoffe und Spurenelemente
Diese können das Immunsystem stärken, ersetzen aber keine tierärztliche Diagnostik.
4. Atemwegsfreundliche Haltung & Fütterung als Basis
Naturheilkundliche Maßnahmen wirken am besten, wenn die Grundbedingungen stimmen:
- staubarmes, hochwertiges Raufutter
- gute Stallluft
- regelmäßige Bewegung
- stressarme Haltung
5. Fermentierte Pflanzenextrakte für Pferde in belastenden Situationen
Fermentierte Pflanzenstoffe werden traditionell eingesetzt, um die Verdaulichkeit zu verbessern und den Stoffwechsel zu entlasten. Die enthaltenen Mikroorganismen können die Darmflora unterstützen und damit indirekt das Immunsystem entlasten.
Durch die Fermentation entstehen bioverfügbare Pflanzenstoffe, die den Organismus auf natürliche Weise begleitend unterstützen können. Viele Pferdehalter berichten von positiven Erfahrungen in folgenden Bereichen:
- allgemeines Wohlbefinden
- Unterstützung der Verdauung und Darmflora
- Ergänzung zur täglichen Fütterung bei empfindlichen Atemwegen
- Stabilisierung im Fellwechsel oder bei Belastung
Fermentierte Nahrung kann das Immunsystem unterstützen, und zwar positiv. Das ist sogar gut erforscht: Fermentation kann das Immunsystem unterstützen. Gerade bei Pferden mit Atemwegsproblemen (COB, Allergien) ist das ein spannender Ansatz.
Die fermentation:
- kann als unterstützende Maßnahme im Rahmen der täglichen Fütterung eingesetzt werden
- kann das Mikrobiom ernährungsphysiologisch begleiten (das Mikrobiom ist so wichtig, wird aber leider oft vernachlässigt.)
- kann die Darmflora verbessern
- kann bioaktive Stoffe erhöhen
- kann die normale Funktion der Schleimhäute unterstützen
6. Wann kann eine ergänzende Fütterung sinnvoll sein?
Eine ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle für das allgemeine Wohlbefinden von Pferden. Ergänzungsfuttermittel können dazu beitragen, die tägliche Fütterung sinnvoll zu ergänzen.
Eine ergänzende Fütterung kann besonders in Zeiten erhöhter Belastung oder bei besonderen Anforderungen an den Organismus sinnvoll sein.
Dazu zählen beispielsweise:
- Phasen erhöhter körperlicher Beanspruchung
- Zeiten mit erhöhtem Bedarf an Vitalstoffen
- Belastende Umweltbedingungen wie Staub oder Stallklima
- Situationen, in denen das allgemeine Wohlbefinden unterstützt werden soll
Häufige Fragen zum Thema COB beim Pferd (FAQ)
Ist chronischer Husten beim Pferd / COB beim Pferd heilbar?
COB ist nicht heilbar, aber sehr gut kontrollierbar. Die Atemwege bleiben empfindlich, doch mit konsequentem Management können viele Pferde weitgehend beschwerdefrei leben.
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Wie lange lebt ein Pferd mit COB?
COB verkürzt die Lebenserwartung nicht automatisch. Bei guter Haltung, staubarmer Fütterung und tierärztlicher Begleitung können COB‑Pferde genauso alt werden wie gesunde Pferde.
Was verschlimmert COB?
COB reagiert empfindlich auf alles, was die Atemwege reizt. Zu den wichtigsten Verschlimmerungsfaktoren gehören:
- Staub & Schimmel – der stärkste Trigger – COB‑ Pferde reagieren extrem empfindlich auf Partikel in der Luft.
- Schlechte Stallluft Infekte (Viren, Bakterien)
- Allergene
- Falsches oder zu intensives Training
- Stress & Immunschwäche
- Falsche oder fehlende Behandlung
Welches Futter hilft bei COB?
Wichtig ist immer: staubarm, hochwertig, leicht verdaulich und immunstärkend.
Am meisten hilft: staubarmes Raufutter + schleimlösende Kräuter + immunstärkende Ergänzungen. Das ist die Kombination welche sich in der Praxis bewährt.
Optimal sind:
- bedampftes Heu
- hochwertige Heulage
Nicht geeignet:
- Stroh als Raufutter
- trockenes, staubiges Heu
- altes Heu
Kann ein Pferd mit COB geritten werden?
Ja, viele COB‑Pferde können geritten werden — sofern sie nicht akut husten und gut Luft bekommen. Leichte bis mittelgradige Fälle profitieren oft von moderater, regelmäßiger Bewegung.
Welche Art von Training ist bei COB ideal?
Gut geeignet:
- Schrittarbeit an der frischen Luft
- lockeres Vorwärts‑Abwärts
- leichte Intervalle
- Bergauf‑Arbeit
- staubfreies Longieren
Vermeiden:
- Überforderung
- staubige Hallen
- intensives Galopptraining bei warm‑feuchtem Wetter
Welches Einstreu ist bei COB geeignet?
Gut geeignet:
- entstaubte Holzspäne
- Leinenstroh
- Strohpellets
- Hanfstreu
Weniger geeignet:
- feine Sägespäne
- normales Stroh
Ist COB ansteckend?
Nein. COB ist nicht ansteckend, da es sich um eine chronische Entzündung handelt. Infekte, die COB verschlimmern, können jedoch ansteckend sein.
Woran erkenne ich akute Atemnot?
Warnsignale sind:
- verstärkte Bauchatmung
- schnelle Atmung in Ruhe
- eingezogene Flanken
- weit geöffnete Nüstern
- Unruhe oder Panik
Bei Atemnot sollte sofort ein Tierarzt gerufen werden.
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Kann Equines Asthma beim Pferd plötzlich auftreten?
COB entwickelt sich meist schleichend, kann aber plötzlich sichtbar werden, wenn mehrere Belastungen zusammenkommen — z. B. staubiges Heu, Infekte oder feucht‑warmes Wetter.
Kann ein COB‑Pferd in der Herde bleiben?
Ja — oft ist Herden‑ oder Offenstallhaltung sogar ideal, solange frische Luft, Bewegung und staubarme Bedingungen gewährleistet sind.
Warum darf das Mikrobiom nicht vernachlässigt werden?
Das Mikrobiom ist von großer Bedeutung für die Vitalität. Leider wird diese Tatsache viel zu häufig vernachlässigt. Ein gutes Mikrobiom stärkt das Immunsystem, indem es schädliche Mikroorganismen abwehrt und die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung verbessert. Das kann wiederum ein wichtiger Faktor für eine verbesserte Vitalität sein.
MEHR ERFAHREN
Welche Rolle spielt das Immunsystem bei COB?
Ein stabiles Immunsystem hilft, Infekte zu vermeiden, die COB verschlimmern können. Unterstützend wirken staubarme Fütterung, Mineralstoffe, stressarme Haltung und gute Darmgesundheit.
Können noch weitere Probleme auftreten?
Viele Pferde mit COB haben gleichzeitig oder im Verlauf ein erhöhtes Risiko für Hufrehe, besonders wenn ein Equines Metabolisches Syndrom (EMS) oder Übergewicht vorliegt.
Die gleichen fütterungsbedingten Faktoren (hoher Zuckergehalt, Fruktan), die die Atemwege reizen können, begünstigen auch eine Hufrehe.
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Gerne beraten wir Sie unverbindlich und selbstverständlich kostenlos.
Chronischer Husten beim Pferd – Fazit
- COB ist chronisch, aber gut managbar
- Bei konsequenter Haltung + Therapie können viele Pferde normal geritten werden
- Unbehandelt verschlechtert sich die Lungenfunktion dauerhaft
Eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend, um ein Fortschreiten zu verhindern. COB beim Pferd ist eine ernsthafte, aber kontrollierbare Erkrankung. Mit konsequenter Haltung, gezielter Therapie und vorbeugenden Maßnahmen können betroffene Pferde weiterhin ein vitales und aktives Leben führen.
Ein fermentiertes Ergänzungsfutter – kann langfristig zu mehr Lebensqualität beitragen, indem es das Mikrobiom und den Stoffwechsel unterstützt.
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Mögliche ergänzende Unterstützung durch Naturprodukte
Nachdem die schulmedizinische Diagnose gestellt und die notwendige tierärztliche Therapie eingeleitet wurde, suchen viele Pferdehalter nach zusätzlichen Möglichkeiten, ihr Pferd ganzheitlich zu begleiten. Als Hersteller fermentierter Ergänzungsfuttermittel möchte ich eine mögliche Ergänzungsoption vorstellen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die folgenden Ansätze dienen ausschließlich der ergänzenden Unterstützung. Sie ersetzen weder die tierärztliche Behandlung noch stellen sie ein Heilversprechen dar. Stronghorse und ähnliche Ergänzungsfuttermittel sind keine Arzneimittel. Naturheilkundliche Maßnahmen sind ergänzend, nicht ersetzend.
Im Mittelpunkt ganzheitlicher Maßnahmen steht die Stärkung des gesamten Organismus – insbesondere des Mikrobioms, des Stoffwechsels und des Immunsystems. Viele Pferdehalter berichten, dass eine gute Versorgung mit Vitalstoffen und eine darmgesunde Fütterung das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität ihrer Pferde positiv beeinflussen kann.
Im Folgenden stelle ich Ihnen einen bewährten naturheilkundliche Ansatz vor, den Pferdehalter ergänzend einsetzen.
Ergänzende Möglichkeit zur tierärztlichen und haltungsbedingten Therapie

In der Praxis bewährt sich Stronghorse, das Ergänzungsfuttermittel für Pferde. Die enthaltenen fermentierten pflanzlichen Bestandteile sind darauf ausgelegt, den Organismus in belastenden Situationen zu begleiten.
Die basische Rezeptur aus sorgfältig ausgewählten, fermentierten Pflanzen liefert bioverfügbare Vitalstoffe welche begleitend zur tierärztlichen Behandlung die allgemeine Vitalität, den Stoffwechsel und das Mikrobiom unterstützen.
Insbesondere in belastenden Lebensphasen bei Pferden oder bei veränderten Lebensumständen, berichten Pferdehalter von positiven Erfahrungen mit einer ergänzenden Fütterung.
⚠️ kein Ersatz für tierärztliche Behandlung
Einige Pferdehalter haben Stronghorse begleitend eingesetzt und positive Erfahrungen gemacht.
Pferdehalter berichten von individuellen Erfahrungen mit ergänzenden Fütterungsmaßnahmen. Dabei ist zu beachten, dass jedes Pferd unterschiedlich reagieren kann und Ergebnisse variieren können.
Wir möchten, dass Sie zufrieden sind, denn zufriedene Kunden sind unsere beste Empfehlung.
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Die Wirkung von Ergänzungsfuttermitteln ist individuell verschieden. Stronghorse dient der Ergänzung der täglichen Fütterung und ersetzt keine schulmedizinische Therapie. Bei gesundheitlichen Problemen konsultieren Sie bitte Ihren Tierarzt.
Die genannten Effekte beziehen sich auf Erfahrungen und ersetzen keine wissenschaftliche Wirksamkeitsbestätigung.
Beratung
Jedes Pferd ist individuell. Deshalb kann eine persönliche Beratung hilfreich sein, um die Fütterung optimal auf die Bedürfnisse des Pferdes abzustimmen.
Als Tierheilpraktiker im Ruhestand berate ich Sie gerne unverbindlich und selbstverständlich kostenlos zur Fütterung und naturheilkundlichen Unterstützung. Eine individuelle Beurteilung ist nur nach Untersuchung durch den Tierarzt möglich.
Meine Beratung ersetzt diese nicht, sondern konzentriert sich auf begleitende, naturheilkundliche Ansätze.

Über den Autor
Karl Austermann ist Tierheilpraktiker mit über 30 Jahre Praxiserfahrung in der naturheilkundlichen Begleitung von Pferden und anderen Tieren. Nach vielen Jahren aktiver Praxistätigkeit befindet er sich heute im Ruhestand und steht weiterhin beratend mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz zur Verfügung.
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⚠️ Hinweis zur rechtlichen Sicherheit: Die auf dieser Seite genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und keine Arzneimittel. Sie dienen nicht der Behandlung oder Heilung von Krankheiten. Die hier beschriebenen Maßnahmen ersetzen keine professionelle tiermedizinische Versorgung. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Untersuchung. Bei Gesundheitsstörungen sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.



