Hufrehe beim Pferd – Symptome, Ursachen, Behandlung & Erste Hilfe

“Die Natur ist die beste Apotheke” und ‘gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen’
sagte der bekannte Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp
Informationen zum Thema – Hufrehe beim Pferd.
Karl Austermann, Tierheilpraktiker mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung.
Auf dieser Seite werde ich auf alles eingehen, was Sie über Hufrehe beim Pferd wissen sollten. Es werden verschiedene Ansätze zur Unterstützung besprochen.
Entdecken Sie auch das Potenzial einer alternativen Unterstützung und wie man mit Hilfe der Natur dem Sommerekzemr vorbeugen und auch begleiten kann.
Zusammenfassung: Hufrehe (Laminitis) ist eine schmerzhafte, entzündliche Erkrankung der Huflederhaut, bei der die Verbindung zwischen Hufbein und Hufwand geschädigt wird. Dadurch kann sich das Hufbein absenken oder sogar drehen – ein absoluter Notfall.
» ▼ Inhaltsverzeichnis dieser Seite
- Hufrehe beim Pferd – eine Zusammenfassung
- Häufige Fragen zum Thema Hufrehe beim Pferd (FAQ)
- Hufrehe Symptome beim Pferd: typische Symptome erkennen
- Hufrehe erste Hilfe bei Verdacht
- Hufrehe Ursachen & Auslöser
- Vorbeugen ist immer besser als heilen!
- 6. Darm & Mikrobiom unterstützen
- Hufrehe – was tun: Tierarzt, Management
- Naturheilkundliche & ganzheitliche Unterstützung bei Hufrehe
- Hufrehe beim Pferd – Fazit
- Naturbasierte Unterstützung für Pferde
- Zufriedenheitsgarantie
- Die Erfahrungen unserer Kunden belegen eindrucksvoll die faszinierenden Möglichkeiten unserer zu 100 % naturbelassenen Vitalstoffe
Hufrehe beim Pferd – eine Zusammenfassung
Hufrehe, auch Laminitis genannt, ist eine Entzündung und Durchblutungsstörung im Huf, die die feinen Lamellen (Blättchen) zwischen Hufbein und Hornkapsel angreift. Diese Lamellen halten das Hufbein normalerweise wie ein Klettverschluss fest. Wenn sie entzündet sind, verlieren sie ihre Stabilität – das Pferd hat starke Schmerzen und kann im schlimmsten Fall dauerhaft geschädigt werden.
» Weiter lesen
Typische Ursachen
Hufrehe entsteht meist durch mehrere Faktoren gleichzeitig, z. B.:
Mechanische Rehe: Überlastung eines Beins, wenn das andere verletzt ist.
Fütterungsbedingte Rehe: zu viel Zucker/Fruktan (frisches Gras, Kraftfutter, übergewichtige Pferde).
Endokrine Rehe: EMS – Das Equine Metabolische Syndrom gehört wie auch das Equine Cushing Syndrom (ECS) (PPID) zu den Hauptursachen für die Enstehung der chronischen Hufrehe.
Toxinbedingte Rehe: z. B. nach Kolik, Nachgeburtsverhalten.
Typische Hufrehe Symptome
Warme Hufe.
Starker Puls am Fesselkopf.
Kurze, steife Schritte („Rehegang“).
Typische Sägebockhaltung (Vorderbeine nach vorne gestellt).
Unwilligkeit, sich zu bewegen.
Schmerzreaktion beim Drehen.
Warum Hufrehe ein Notfall ist
Weil sich das Hufbein innerhalb weniger Stunden absenken oder rotieren kann.
Je früher behandelt wird, desto besser die Prognose.
Unbehandelt kann sich eine chronische Hufrehe entwickeln.
Häufige Fragen zum Thema Hufrehe beim Pferd (FAQ)
Was ist Hufrehe beim Pferd?
Hufrehe ist eine entzündliche Erkrankung der Huflederhaut, bei der die Verbindung zwischen Hufbein und Hufwand geschädigt wird. Sie verursacht starke Schmerzen und ist ein akuter Notfall.
Woran erkenne ich Hufrehe?
Typisch sind warme Hufe, ein starker Puls am Fesselkopf, kurze Schritte, Sägebockhaltung und deutliche Schmerzen beim Drehen.
MEHR ERFAHREN
Ist Hufrehe heilbar?
Akute Rehe kann sich stabilisieren, aber die Erkrankung gilt als chronisch rezidivierend. Eine vollständige Wiederherstellung hängt vom Schweregrad und der frühzeitigen Behandlung ab.
Was löst Hufrehe aus?
Häufige Auslöser sind zu viel Zucker/Fruktan, EMS, Cushing (PPID), Übergewicht, Toxine nach Kolik oder Nachgeburtsverhalten sowie mechanische Überlastung. MEHR ERFAHREN
Was tun bei Verdacht auf Hufrehe?
Bewegung sofort reduzieren, Pferd weich stellen, Hufe kühlen und Tierarzt kontaktieren. Jede Stunde zählt.
MEHR ERFAHREN
Darf ein Pferd mit Hufrehe bewegt werden?
Nur nach tierärztlicher Rücksprache. In der akuten Phase ist Bewegungsruhe entscheidend.
Wie wird Hufrehe diagnostiziert?
Durch klinische Untersuchung, Pulsation, Schmerzreaktion, Gangbild und ggf. Röntgen zur Beurteilung der Hufbeinlage.
Wie wird Hufrehe behandelt?
Die Therapie richtet sich nach Ursache und Schweregrad und umfasst Schmerzmanagement, Entzündungshemmung, Hufbearbeitung, Diätmanagement und ggf. Stoffwechselbehandlung. MEHR ERFAHREN
Wie lange dauert es, bis ein Pferd sich von Hufrehe erholt?
Von einigen Wochen bis mehreren Monaten. Bei schweren Fällen kann eine dauerhafte Einschränkung bestehen bleiben.
Was dürfen rehegefährdete Pferde fressen?
Heu mit niedrigem Zuckergehalt, ggf. gewässert; strukturreiche, stärkearme Rationen; keine Weide bei hohem Fruktan; kein Kraftfutter mit Getreide.
Darf ein Pferd mit Hufrehe auf die Weide?
Nur unter strengen Bedingungen und nach tierärztlicher Freigabe. Viele Pferde benötigen dauerhafte Weideeinschränkungen.
Kann Hufrehe chronisch werden?
Ja. Wenn die Lamellen dauerhaft geschädigt sind oder die Ursache nicht kontrolliert wird, entwickelt sich eine chronische Rehe.
Welche Rolle spielen EMS und Cushing bei Hufrehe?
Beide Erkrankungen erhöhen das Risiko erheblich. Eine gezielte Stoffwechseltherapie ist entscheidend für die Reheprävention.
Wie kann ich Hufrehe vorbeugen
Gewichtsmanagement, kontrollierte Fütterung, angepasste Weidezeiten, regelmäßige Hufpflege, Stoffwechselkontrollen und Vermeidung von Stressfaktoren. MEHR ERFAHREN
Warum darf das Mikrobiom beim Laminitis Pferd nicht vernachlässigt werden?
Das Mikrobiom ist von grosser Bedeutung. Es wird leider viel zu häufig vernachlässigt.
MEHR ERFAHREN
Kann Naturheilkunde das Pferd unterstützen?
Naturheilkundliche Maßnahmen können Hufrehe‑Pferde begleitend unterstützen, indem sie Immunsystem und Stoffwechsel entlasten. Sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Untersuchung.
MEHR ERFAHREN
Keine Antwort gefunden?
Gerne beraten wir Sie unverbindlich und selbstverständlich kostenlos.

Viele Pferdehalter suchen nach Möglichkeiten, ihr Pferd in solch einer herausfordernden Phase bestmöglich zu unterstützen. Neben einer angepassten Haltung, tierärztlicher Betreuung und einer ausgewogenen Fütterung können ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein.
Die hier dargestellten Informationen ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.
Hufrehe Symptome beim Pferd: typische Symptome erkennen
Typische Symptome der Hufrehe sind warme Hufe, starker Puls, steifer Gang, Sägebockhaltung und deutliche Schmerzen beim Drehen.
» Weiter lesen
Warme Hufe
Die Hufe fühlen sich deutlich wärmer an als normal – oft an allen vier, manchmal nur an den Vorderhufen.
Starke Pulsation am Fesselkopf
Der sogenannte „starke Hufpuls“ ist eines der wichtigsten Warnzeichen. Er ist deutlich kräftiger tastbar als üblich.
Schmerzhaftes Gangbild („Rehegang“)
- kurze, steife Schritte
- vorsichtiges Abrollen
- deutliche Schonhaltung
Viele Pferde wirken, als würden sie „auf Eiern“ laufen.
Sägebockhaltung
Das Pferd stellt die Vorderbeine weit nach vorne und lehnt sich nach hinten, um den Druck von den Zehen zu nehmen.
Unwilligkeit, sich zu bewegen
Viele Pferde bleiben stehen, verweigern Wendungen oder legen sich häufiger hin.
Schmerzreaktion beim Drehen
Drehen auf engem Raum ist oft kaum möglich – das Pferd zeigt deutliche Abwehr oder Schmerzgesicht.
Empfindlichkeit der Zehenregion
Beim Abdrücken oder bei Druck auf die Zehen reagiert das Pferd schmerzhaft.
Eventuell Fieber oder Unruhe
Nicht immer, aber möglich – besonders bei toxinbedingter Rehe.
Hufrehe erste Hilfe bei Verdacht
Bei Hufrehe‑Verdacht gilt: Bewegung sofort stoppen, das Pferd nicht mehr führen, longieren oder bewegen. Jede zusätzliche Belastung kann die Lamellen weiter schädigen. Das Pferd weich stellen, Hufe kühlen und Tierarzt rufen. Jede Stunde zählt.
» Weiter lesen
Pferd weich und tief stellen
- Weiche Einstreu (Sand, Späne, Gummimatten)
- Kein harter Boden
- Ziel: Druck von der Zehenregion nehmen
Hufe konsequent kühlen
Kühlen kann die Entzündung verlangsamen. Möglichkeiten:
- Eimer mit Eiswasser
- Kühlgamaschen
- Kältepackungen (nicht direkt auf die Haut)
Tierarzt sofort kontaktieren
Hufrehe ist ein Notfall, weil sich das Hufbein innerhalb kurzer Zeit absenken oder drehen kann.
Futter anpassen
Bis zur tierärztlichen Untersuchung:
- Nur Heu mit niedrigem Zuckergehalt
- Kein Gras, kein Kraftfutter, keine Leckerlis
Stress vermeiden
Ruhige Umgebung, kein unnötiges Führen oder Wenden.
Hufschmied informieren (nach tierärztlicher Diagnose)
Eine angepasste Hufbearbeitung ist später wichtig, aber nicht als Sofortmaßnahme.
Hufrehe Ursachen & Auslöser
Die häufigsten Ursachen und Auslöser von Hufrehe sind zu viel Zucker/Fruktan, Stoffwechselerkrankungen (EMS/PPID), Übergewicht, Toxine nach Erkrankungen und mechanische Überlastung.
» Weiter lesen
1. Fütterungsbedingte Ursachen (sehr häufig)
Diese Form macht den größten Anteil aller Rehefälle aus. Typische Auslöser:
- Zu viel Fruktan im Gras (Frühjahr, Herbst, Stressgras)
- Zucker- und stärkereiches Futter (Getreide, Müslis, Leckerlis)
- Weidegang bei empfindlichen Pferden
- Übergewicht → erhöht die Insulinreaktion
Warum gefährlich? Hohe Zucker- und Fruktanmengen führen zu Stoffwechselentgleisungen, die die Huflederhaut schädigen.
2. Endokrine Ursachen (EMS & Cushing/PPID)
Viele Rehepatienten haben unerkannte Stoffwechselprobleme:
- EMS (Equines Metabolisches Syndrom)
- Cushing/PPID
Mechanismus: Insulinresistenz → dauerhaft erhöhte Insulinwerte → Schädigung der Huflamellen.
3. Toxinbedingte Rehe
Kann auftreten nach:
- schweren Koliken
- Nachgeburtsverhalten (Plazenta bleibt zu lange im Körper)
- Infektionen oder Vergiftungen
Mechanismus: Toxine gelangen ins Blut und lösen eine massive Entzündungsreaktion im Huf aus.
4. Mechanische Rehe (Überlastungsrehe)
Entsteht durch:
- Überlastung eines Beins, wenn das andere verletzt ist
- Extrem harte Böden
- Übermäßige Arbeit oder lange Ritte
Mechanismus: Dauerhafter Druck auf die Lamellen führt zu Entzündung und Schädigung.
5. Stress- und Haltungsfaktoren
Nicht alleinige Ursache, aber verstärkend:
- plötzliche Futterumstellungen
- Stress, Transport, Herdenwechsel
- Bewegungsmangel
- unregelmäßige Fütterungszeiten
6. Genetische Veranlagung
Einige Rassen sind deutlich empfindlicher:
- Ponys
- Isländer
- Haflinger
- Barockpferde
- Kaltblüter
Diese Pferde reagieren schneller auf Zucker und Insulinspitzen.
Vorbeugen ist immer besser als heilen!
Hufrehe lässt sich am besten vorbeugen durch: Zuckerarme Fütterung + kontrollierte Weide + gesundes Gewicht + Stoffwechselpflege + gute Hufbearbeitung + stressarme Haltung.
» Weiter lesen
1. Fütterung konsequent anpassen (wichtigster Faktor)
- Heu mit niedrigem Zuckergehalt
- Kein Kraftfutter mit Getreide, Melasse oder Zucker
- Heu ggf. wässern, um Zucker zu reduzieren
- Leckerlis, Brot, Obst vermeiden
- Mineralstoffversorgung optimieren (v. a. Zink, Magnesium)
Warum wichtig: Zu viel Zucker/Fruktan ist einer der Hauptauslöser von Rehe .
2. Weidemanagement streng kontrollieren
- Weide nur bei niedrigen Fruktanwerten (nicht morgens nach Frost, nicht bei Stressgras)
- Kurzzeitweide statt stundenlanges Fressen
- Maulkorb für empfindliche Pferde
- Bei EMS/PPID‑Pferden: Weide oft nur eingeschränkt oder gar nicht
3. Gewicht & Stoffwechsel im Blick behalten
- Übergewicht ist ein zentraler Risikofaktor
- EMS und PPID frühzeitig testen lassen
- Stoffwechsel entlasten durch:
- strukturreiches Heu
- wenig Zucker
- regelmäßige Bewegung (außer in akuten Rehephasen)
4. Haltungsbedingungen optimieren
- Stress reduzieren (Herdenwechsel, Boxenstress, Langeweile)
- Ausreichend Bewegung im Alltag
- Weiche, trittsichere Böden
- Regelmäßige Sozialkontakte
Stress gilt als verstärkender Faktor für Haut‑ und Stoffwechselprobleme, was indirekt auch Reherisiken erhöht .
5. Regelmäßige Hufpflege
- Alle 4–8 Wochen Hufbearbeitung
- Korrekte Stellung beugt Fehlbelastungen vor
- Frühzeitiges Erkennen von Wandverformungen oder Druckstellen
6. Darm & Mikrobiom unterstützen
Die Bedeutung des Mikrobioms wird leider oft vernachlässigt. Ein stabiles Darmmilieu reduziert Stoffwechselstress und hilft, Zucker besser zu verarbeiten.
Mögliche Maßnahmen:
- Probiotika
- Fermentierte Pflanzenstoffe
- Langsame Futterumstellungen
7. Risikopferde besonders schützen
- Ponys, Isländer, Haflinger, Barockpferde
- Pferde mit EMS/PPID
- Pferde mit Rehe‑Vorgeschichte
Diese Tiere benötigen besonders strenges Fütterungs‑ und Weidemanagement.
Hufrehe – was tun: Tierarzt, Management
Die Behandlung der Hufrehe stützt sich immer auf drei Säulen: Tierarzt (akute medizinische Stabilisierung) – Management (Entlastung & Haltung) – Naturheilkunde (Haut, Stoffwechsel, Darm, Stress). Nur die Kombination bringt nachhaltige Besserung.
» Weiter lesen
1. Tierärztliche Behandlung (medizinische Akuttherapie)
Ziel: Schmerzen reduzieren, Entzündung stoppen, Hufbein stabilisieren
1.1 Schmerz- und Entzündungsmanagement
- Entzündungshemmende Medikamente
- Schmerztherapie zur Entlastung der Huflederhaut
1.2 Kühlen der Hufe
- Eiswasser, Kühlgamaschen
- Besonders in der akuten Phase wirksam
1.3 Behandlung von Sekundärproblemen
- Wundpflege bei offenen Stellen
- Kontrolle auf Infektionen
1.4 Diagnostik
- Klinische Untersuchung
- Röntgen zur Beurteilung von Rotation/Senkung des Hufbeins
1.5 Therapie der Grunderkrankung
- EMS: Gewichtsreduktion, Fütterungsanpassung
- PPID/Cushing: medikamentöse Einstellung
2. Management (Haltung, Entlastung, Fütterung)
Ziel: Belastung reduzieren & neue Schübe verhindern
2.1 Bewegungsmanagement
- Bewegungsruhe in der akuten Phase
- Weiche, tiefe Einstreu (Sand, Späne, Matten)
2.2 Hufentlastung
- Polsterverbände
- Hufschuhe mit Dämpfung
- Später: korrigierende Hufbearbeitung durch den Schmied
2.3 Fütterungsmanagement
- Heu mit niedrigem Zuckergehalt
- Kein Gras in der akuten Phase
- Kein Kraftfutter, keine Leckerlis
- Ggf. Heu wässern
2.4 Weidemanagement (langfristig)
- Weidezeiten stark begrenzen
- Fruktanreiche Zeiten meiden (kalt, sonnig, Stressgras)
- Maulkorb bei empfindlichen Pferden
Naturheilkundliche & ganzheitliche Unterstützung bei Hufrehe
In der Alternativmedizin, welche ihren Ursprung bereits im Mittelalter hatte, wird der Organismus als Ganzes betrachtet und deshalb auch ganzheitlich behandelt.
Naturheilkundliche Maßnahmen können Hufrehe‑Pferde begleitend unterstützen, indem sie Immunsystem und Stoffwechsel entlasten. Sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Untersuchung.
» Weiter lesen
Ziel: Hautbarriere stärken, Stoffwechsel stabilisieren, Darm & Stress regulieren
3.1 Haut- & Hufpflege
- Pflegende Öle, Zinkoxid
- Schonende Entfernung von Krusten
- Unterstützung der Hornqualität
3.2 Stoffwechselunterstützung
- Kräuter zur Leber- und Stoffwechselentlastung
- Mineralstoffoptimierung (v. a. Zink)
- Zuckerarme, strukturreiche Fütterung
3.3 Darmgesundheit
- Probiotika (z. B. Saccharomyces cerevisiae)
- Unterstützung der Verdauung bei fütterungsbedingter Rehe
3.4 Stressmanagement
- Ausreichend Sozialkontakt
- Ruhige Herdenstruktur
- Weniger Stallwechsel
3.3 Fermentierte Pflanzenextrakte für Pferde in belastenden Situationen
Fermentierte Kräuter und Pflanzenextrakte können die Darmflora stabilisieren und damit das Immunsystem positiv beeinflussen. Pferdehalter berichten, dass fermentierte Produkte das allgemeine Wohlbefinden verbessern. (Keine Heilversprechen – es handelt sich um ergänzende Maßnahmen.)
Fermentierte Pflanzenstoffe werden traditionell eingesetzt, um die Verdaulichkeit zu verbessern und den Stoffwechsel zu entlasten. Die enthaltenen Mikroorganismen können die Darmflora unterstützen und damit indirekt das Immunsystem entlasten.
Durch die Fermentation entstehen bioverfügbare Pflanzenstoffe, die den Organismus auf natürliche Weise begleitend unterstützen können. Viele Pferdehalter berichten von positiven Erfahrungen in folgenden Bereichen:
- allgemeines Wohlbefinden
- Unterstützung der Verdauung und Darmflora
- Ergänzung zur täglichen Fütterung bei sensibelen Pferden
- Stabilisierung im Fellwechsel oder bei Belastung der Gelenke
Fermentierte Zusatz – Nahrung kann das Immunsystem unterstützen, und zwar positiv. Das ist sogar gut erforscht: Fermentation kann das Immunsystem unterstützen. Gerade bei Pferden mit Hufrehe ist das ein spannender Ansatz.
Die fermentation:
- kann als unterstützende Maßnahme im Rahmen der täglichen Fütterung eingesetzt werden
- kann das Mikrobiom ernährungsphysiologisch begleiten (das Mikrobiom ist so wichtig, wird aber leider oft vernachlässigt.)
- kann die Darmflora verbessern
- kann bioaktive Stoffe erhöhen
- kann die normalen Funktionen unterstützen
Probiotika wie Saccharomyces cerevisiae und Stronghorse können die Verdauung unterstützen
Hufrehe beim Pferd – Fazit
Die drei Säulen greifen ineinander
| Bereich | Ziel | Maßnahmen |
|---|---|---|
| Tierarzt | Akut stabilisieren | Schmerztherapie, Entzündungshemmung, Diagnostik, Kühlen |
| Management | Belastung reduzieren | Bewegungsruhe, weiche Einstreu, Fütterung, Hufentlastung |
| Naturheilkunde | Haut & Stoffwechsel stabilisieren | Pflege, Kräuter, Darm, Stressreduktion |
Nur die Kombination aller drei Bereiche bringt nachhaltige Besserung.
Tierheilpraktiker und Tierärzte setzen fermentierte Kräuter und Futterergänzungen erfolgreich ein.
Wichtig: Qualität der Produkte und richtige Dosierung beachten.
Ein fermentiertes Ergänzungsfutter – kann langfristig zu mehr Lebensqualität beitragen, indem es das Mikrobiom unterstützt.
Eine ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle für das allgemeine Wohlbefinden von Pferden. Ergänzungsfuttermittel können dazu beitragen, die tägliche Fütterung sinnvoll zu ergänzen.
Eine ergänzende Fütterung kann besonders in Zeiten erhöhter Belastung oder bei besonderen Anforderungen an den Organismus sinnvoll sein.
Dazu zählen beispielsweise:
- Phasen erhöhter körperlicher Beanspruchung
- Zeiten mit erhöhtem Bedarf an Vitalstoffen
- Belastende Umweltbedingungen wie Insekten und Pilze
- Situationen, in denen das allgemeine Wohlbefinden unterstützt werden soll

Naturbasierte Unterstützung für Pferde

Stronghorse – fermentiertes Ergänzungsfuttermittel zur täglichen Vitalstoffversorgung.
Stronghorse wurde entwickelt, um Pferde in besonderen Lebensphasen oder bei erhöhtem Bedarf sinnvoll zu unterstützen. Die basische Rezeptur aus sorgfältig ausgewählten, fermentierten Pflanzen liefert bioverfügbare Vitalstoffe.
Mögliche Anwendungsbereiche:
- Unterstützung von Haut und Fell
- Ergänzung bei sensibler Verdauung und Darmflora
- Beitrag zur allgemeinen Vitalität und Wohlbefinden
- Unterstützung des Stoffwechsels
- Begleitung in Belastungsphasen (Fellwechsel, Training, Seniorenpferde)
Stronghorse ist ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde. Es ersetzt keine tierärztliche Behandlung oder Medikation.
Jedes Pferd ist individuell. Deshalb kann eine persönliche Beratung hilfreich sein, um die Fütterung optimal auf die Bedürfnisse des Pferdes abzustimmen.
Als Tierheilpraktiker berate ich Sie gerne unverbindlich und selbstverständlich kostenlos zur Fütterung und naturheilkundlichen Unterstützung. Eine individuelle Beurteilung ist nur nach Untersuchung durch den Tierarzt möglich.
Meine Beratung ersetzt diese nicht, sondern konzentriert sich auf begleitende, naturheilkundliche Ansätze.
ZUR BERATUNG
Erfahrungen von Pferdehaltern
Pferdehalter berichten von individuellen Erfahrungen mit ergänzenden Fütterungsmaßnahmen. Dabei ist zu beachten, dass jedes Pferd unterschiedlich reagieren kann und Ergebnisse variieren können.
Thema: Hufrehe, ECS, Kotwasser, Hautprobleme
Tierart: Pferd
Anwendung: Das Granulat unter das Futter mischen.
Anwendungsdauer: 40 Tage
Ergebnis: ich bin so positiv überrascht; man mag es kaum glauben.
Es wurden 5 Sterne vergeben = Sehr gut
Viele glückliche Grüße von Iris L. und Merlin
Hier den ganzen Bericht lesen.
Thema: Hufrehe, Allergien, Chronischer Husten
Tierart: Pferd
Anwendung: Das Granulat unter das Futter mischen.
Anwendungsdauer: 40 Tage
Ergebnis: die Stronghorse -Therapie war auf jeden Fall die richtige Entscheidung.
Es wurden 5 Sterne vergeben = Sehr gut
Danke, ganz besonders an euren THP
glückliche Grüße Marlis L
Hier den ganzen Bericht lesen.
Wichtige Hinweise:
Die Wirkung von Ergänzungsfuttermitteln ist individuell verschieden. Stronghorse dient der Ergänzung der täglichen Fütterung und ersetzt keine schulmedizinische Therapie. Bei gesundheitlichen Problemen konsultieren Sie bitte Ihren Tierarzt.
Die genannten Effekte beziehen sich auf Erfahrungsberichte und ersetzen keine wissenschaftliche Wirksamkeitsbestätigung.
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Untersuchung. Bei akuten Symptomen oder Verdacht auf Hufrehe sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Die Erfahrungen unserer Kunden belegen eindrucksvoll die faszinierenden Möglichkeiten unserer zu 100 % naturbelassenen Vitalstoffe
Wir möchten, dass Sie zufrieden sind, denn zufriedene Kunden sind unsere beste Empfehlung.

Über den Autor
Karl Austermann ist Tierheilpraktiker mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung in der naturheilkundlichen Begleitung von Pferden und anderen Tieren. Nach vielen Jahren aktiver Praxistätigkeit befindet er sich heute im Ruhestand und steht weiterhin beratend mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz zur Verfügung.
Mehr über Karl Austermann erfahren




