Hufrehe beim Pferd – Symptome, Ursachen, Behandlung & Erste Hilfe
Autor: Karl Austermann, Tierheilpraktiker im Ruhestand mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung in der ganzheitlichen Betreuung von Pferden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei Verdacht auf Hufrehe beim Pferd kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Tierarzt. Es handelt sich bei Hufrehe um einen Notfall.
Informationen zum Thema – Hufrehe beim Pferd, Stand: Mai 2026
Hufrehe (Laminitis) ist eine schmerzhafte, entzündliche Erkrankung der Huflederhaut, bei der die Verbindung zwischen Hufbein und Hufwand geschädigt wird. Dadurch kann sich das Hufbein absenken oder sogar drehen – ein absoluter Notfall.
Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wichtige zu:
- typischen Symptomen und Verlauf
- möglichen Ursachen
- diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Tiermedizin
- praktischen Tipps für Vorbeugung und den Alltag mit einem betroffenen Pferd
- und ergänzenden Maßnahmen zur ganzheitlichen Unterstützung der Vitalität
Als Pferdehalter möchten Sie Ihrem Tier in dieser Situation bestmöglich helfen. Eine frühzeitige Abklärung und die richtige Begleitung sind entscheidend.

“Die Natur ist die beste Apotheke”
und
‘gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen’
sagte der bekannte Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp
» ▼ Inhaltsverzeichnis dieser Seite
- Hufrehe beim Pferd – eine Zusammenfassung
- Hufrehe beim Pferd: Informationen & Behandlung
- Hufrehe Symptome beim Pferd: typische Symptome erkennen
- Hufrehe Pferd erste Hilfe bei Verdacht
- Hufrehe Ursachen & Auslöser
- Hufrehe – was tun: Tierarzt, Management
- Vorbeugen ist immer besser als heilen!
- 6. Darm & Mikrobiom unterstützen
- Naturheilkundliche & ganzheitliche Unterstützung bei Hufrehe
- Häufige Fragen zum Thema Hufrehe beim Pferd (FAQ)
- Hufrehe beim Pferd – Fazit
- Ergänzende naturbasierte Unterstützung für Pferde
- Beratung
Hufrehe beim Pferd – eine Zusammenfassung
Hufrehe, auch Laminitis genannt, ist eine Entzündung und Durchblutungsstörung im Huf, die die feinen Lamellen (Blättchen) zwischen Hufbein und Hornkapsel angreift. Diese Lamellen halten das Hufbein normalerweise wie ein Klettverschluss fest. Wenn sie entzündet sind, verlieren sie ihre Stabilität – das Pferd hat starke Schmerzen und kann im schlimmsten Fall dauerhaft geschädigt werden.
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Typische Ursachen
Hufrehe entsteht meist durch mehrere Faktoren gleichzeitig, z. B.:
Mechanische Rehe: Überlastung eines Beins, wenn das andere verletzt ist.
Fütterungsbedingte Rehe: zu viel Zucker/Fruktan (frisches Gras, Kraftfutter, übergewichtige Pferde).
Endokrine Rehe: EMS – Das Equine Metabolische Syndrom gehört wie auch das Equine Cushing Syndrom (ECS) (PPID) zu den Hauptursachen für die Enstehung der chronischen Hufrehe.
Toxinbedingte Rehe: z. B. nach Kolik, Nachgeburtsverhalten.
Typische Hufrehe Symptome
Warme Hufe.
Starker Puls am Fesselkopf.
Kurze, steife Schritte („Rehegang“).
Typische Sägebockhaltung (Vorderbeine nach vorne gestellt).
Unwilligkeit, sich zu bewegen.
Schmerzreaktion beim Drehen.
Warum Hufrehe ein Notfall ist
Weil sich das Hufbein innerhalb weniger Stunden absenken oder rotieren kann.
Je früher behandelt wird, desto besser die Prognose.
Unbehandelt kann sich eine chronische Hufrehe entwickeln.
Hufrehe beim Pferd: Informationen & Behandlung

Viele Pferdehalter suchen nach Möglichkeiten, ihr Pferd in solch einer herausfordernden Phase bestmöglich zu unterstützen. Neben einer angepassten Haltung, tierärztlicher Betreuung und einer ausgewogenen Fütterung können ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein.
Die hier dargestellten Informationen ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.
Hufrehe Symptome beim Pferd: typische Symptome erkennen
Typische Symptome der Hufrehe sind warme Hufe, starker Puls, steifer Gang, Sägebockhaltung und deutliche Schmerzen beim Drehen.
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Warme Hufe
Die Hufe fühlen sich deutlich wärmer an als normal – oft an allen vier, manchmal nur an den Vorderhufen.
Starke Pulsation am Fesselkopf
Der sogenannte „starke Hufpuls“ ist eines der wichtigsten Warnzeichen. Er ist deutlich kräftiger tastbar als üblich.
Schmerzhaftes Gangbild („Rehegang“)
- kurze, steife Schritte
- vorsichtiges Abrollen
- deutliche Schonhaltung
Viele Pferde wirken, als würden sie „auf Eiern“ laufen.
Sägebockhaltung
Das Pferd stellt die Vorderbeine weit nach vorne und lehnt sich nach hinten, um den Druck von den Zehen zu nehmen.
Unwilligkeit, sich zu bewegen
Viele Pferde bleiben stehen, verweigern Wendungen oder legen sich häufiger hin.
Schmerzreaktion beim Drehen
Drehen auf engem Raum ist oft kaum möglich – das Pferd zeigt deutliche Abwehr oder Schmerzgesicht.
Empfindlichkeit der Zehenregion
Beim Abdrücken oder bei Druck auf die Zehen reagiert das Pferd schmerzhaft.
Eventuell Fieber oder Unruhe
Nicht immer, aber möglich – besonders bei toxinbedingter Rehe.
Hufrehe Pferd erste Hilfe bei Verdacht
Bei Hufrehe‑Verdacht gilt: Bewegung sofort stoppen, das Pferd nicht mehr führen, longieren oder bewegen. Jede zusätzliche Belastung kann die Lamellen weiter schädigen. Das Pferd weich stellen, Hufe kühlen und Tierarzt rufen. Jede Stunde zählt.
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Pferd weich und tief stellen
- Weiche Einstreu (Sand, Späne, Gummimatten)
- Kein harter Boden
- Ziel: Druck von der Zehenregion nehmen
Hufe konsequent kühlen
Kühlen kann die Entzündung verlangsamen. Möglichkeiten:
- Eimer mit Eiswasser
- Kühlgamaschen
- Kältepackungen (nicht direkt auf die Haut)
Tierarzt sofort kontaktieren
Hufrehe ist ein Notfall, weil sich das Hufbein innerhalb kurzer Zeit absenken oder drehen kann.
Futter anpassen
Bis zur tierärztlichen Untersuchung:
- Nur Heu mit niedrigem Zuckergehalt
- Kein Gras, kein Kraftfutter, keine Leckerlis
Stress vermeiden
Ruhige Umgebung, kein unnötiges Führen oder Wenden.
Hufschmied informieren (nach tierärztlicher Diagnose)
Eine angepasste Hufbearbeitung ist später wichtig, aber nicht als Sofortmaßnahme.
Hufrehe Ursachen & Auslöser
Die häufigsten Ursachen und Auslöser von Hufrehe sind zu viel Zucker/Fruktan, Stoffwechselerkrankungen (EMS/PPID), Übergewicht, Toxine nach Erkrankungen und mechanische Überlastung.
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1. Fütterungsbedingte Ursachen (sehr häufig)
Diese Form macht den größten Anteil aller Rehefälle aus. Typische Auslöser:
- Zu viel Fruktan im Gras (Frühjahr, Herbst, Stressgras)
- Zucker- und stärkereiches Futter (Getreide, Müslis, Leckerlis)
- Weidegang bei empfindlichen Pferden
- Übergewicht → erhöht die Insulinreaktion
Warum gefährlich? Hohe Zucker- und Fruktanmengen führen zu Stoffwechselentgleisungen, die die Huflederhaut schädigen.
2. Endokrine Ursachen (EMS & Cushing/PPID)
Viele Rehepatienten haben unerkannte Stoffwechselprobleme:
- EMS (Equines Metabolisches Syndrom)
- Cushing/PPID
Mechanismus: Insulinresistenz → dauerhaft erhöhte Insulinwerte → Schädigung der Huflamellen.
3. Toxinbedingte Rehe
Kann auftreten nach:
- schweren Koliken
- Nachgeburtsverhalten (Plazenta bleibt zu lange im Körper)
- Infektionen oder Vergiftungen
Mechanismus: Toxine gelangen ins Blut und lösen eine massive Entzündungsreaktion im Huf aus.
4. Mechanische Rehe (Überlastungsrehe)
Entsteht durch:
- Überlastung eines Beins, wenn das andere verletzt ist
- Extrem harte Böden
- Übermäßige Arbeit oder lange Ritte
Mechanismus: Dauerhafter Druck auf die Lamellen führt zu Entzündung und Schädigung.
5. Stress- und Haltungsfaktoren
Nicht alleinige Ursache, aber verstärkend:
- plötzliche Futterumstellungen
- Stress, Transport, Herdenwechsel
- Bewegungsmangel
- unregelmäßige Fütterungszeiten
6. Genetische Veranlagung
Einige Rassen sind deutlich empfindlicher:
- Ponys
- Isländer
- Haflinger
- Barockpferde
- Kaltblüter
Diese Pferde reagieren schneller auf Zucker und Insulinspitzen.
Hufrehe – was tun: Tierarzt, Management
Die Behandlung der Hufrehe stützt sich immer auf drei Säulen: Tierarzt (akute medizinische Stabilisierung) – Management (Entlastung & Haltung) – Naturheilkunde (Haut, Stoffwechsel, Darm, Stress). Nur die Kombination bringt nachhaltige Besserung.
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1. Tierärztliche Behandlung (medizinische Akuttherapie)
Ziel: Schmerzen reduzieren, Entzündung stoppen, Hufbein stabilisieren
1.1 Schmerz- und Entzündungsmanagement
- Entzündungshemmende Medikamente
- Schmerztherapie zur Entlastung der Huflederhaut
1.2 Kühlen der Hufe
- Eiswasser, Kühlgamaschen
- Besonders in der akuten Phase wirksam
1.3 Behandlung von Sekundärproblemen
- Wundpflege bei offenen Stellen
- Kontrolle auf Infektionen
1.4 Diagnostik
- Klinische Untersuchung
- Röntgen zur Beurteilung von Rotation/Senkung des Hufbeins
1.5 Therapie der Grunderkrankung
- EMS: Gewichtsreduktion, Fütterungsanpassung
- PPID/Cushing: medikamentöse Einstellung
2. Management (Haltung, Entlastung, Fütterung)
Ziel: Belastung reduzieren & neue Schübe verhindern
2.1 Bewegungsmanagement
- Bewegungsruhe in der akuten Phase
- Weiche, tiefe Einstreu (Sand, Späne, Matten)
2.2 Hufentlastung
- Polsterverbände
- Hufschuhe mit Dämpfung
- Später: korrigierende Hufbearbeitung durch den Schmied
2.3 Fütterungsmanagement
- Heu mit niedrigem Zuckergehalt
- Kein Gras in der akuten Phase
- Kein Kraftfutter, keine Leckerlis
- Ggf. Heu wässern
2.4 Weidemanagement (langfristig)
- Weidezeiten stark begrenzen
- Fruktanreiche Zeiten meiden (kalt, sonnig, Stressgras)
- Maulkorb bei empfindlichen Pferden
Vorbeugen ist immer besser als heilen!
Hufrehe lässt sich am besten vorbeugen durch: Zuckerarme Fütterung + kontrollierte Weide + gesundes Gewicht + Stoffwechselpflege + gute Hufbearbeitung + stressarme Haltung.
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1. Fütterung konsequent anpassen (wichtigster Faktor)
- Heu mit niedrigem Zuckergehalt
- Kein Kraftfutter mit Getreide, Melasse oder Zucker
- Heu ggf. wässern, um Zucker zu reduzieren
- Leckerlis, Brot, Obst vermeiden
- Mineralstoffversorgung optimieren (v. a. Zink, Magnesium)
Warum wichtig: Zu viel Zucker/Fruktan ist einer der Hauptauslöser von Rehe .
2. Weidemanagement streng kontrollieren
- Weide nur bei niedrigen Fruktanwerten (nicht morgens nach Frost, nicht bei Stressgras)
- Kurzzeitweide statt stundenlanges Fressen
- Maulkorb für empfindliche Pferde
- Bei EMS/PPID‑Pferden: Weide oft nur eingeschränkt oder gar nicht
3. Gewicht & Stoffwechsel im Blick behalten
- Übergewicht ist ein zentraler Risikofaktor
- EMS und PPID frühzeitig testen lassen
- Stoffwechsel entlasten durch:
- strukturreiches Heu
- wenig Zucker
- regelmäßige Bewegung (außer in akuten Rehephasen)
4. Haltungsbedingungen optimieren
- Stress reduzieren (Herdenwechsel, Boxenstress, Langeweile)
- Ausreichend Bewegung im Alltag
- Weiche, trittsichere Böden
- Regelmäßige Sozialkontakte
Stress gilt als verstärkender Faktor für Haut‑ und Stoffwechselprobleme, was indirekt auch Reherisiken erhöht .
5. Regelmäßige Hufpflege
- Alle 4–8 Wochen Hufbearbeitung
- Korrekte Stellung beugt Fehlbelastungen vor
- Frühzeitiges Erkennen von Wandverformungen oder Druckstellen
6. Darm & Mikrobiom unterstützen
Die Bedeutung des Mikrobioms wird leider oft vernachlässigt. Ein stabiles Darmmilieu reduziert Stoffwechselstress und hilft, Zucker besser zu verarbeiten.
Mögliche Maßnahmen:
- Probiotika
- Fermentierte Pflanzenstoffe
- Langsame Futterumstellungen
7. Risikopferde besonders schützen
- Ponys, Isländer, Haflinger, Barockpferde
- Pferde mit EMS/PPID
- Pferde mit Rehe‑Vorgeschichte
Diese Tiere benötigen besonders strenges Fütterungs‑ und Weidemanagement.

Naturheilkundliche & ganzheitliche Unterstützung bei Hufrehe
ℹ️ Wichtiger Hinweis: Naturheilkundliche Maßnahmen ersetzen keine tierärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei Verdacht auf Hufrehe bitte den Tierarzt kontaktieren.
In der Alternativmedizin, welche ihren Ursprung bereits im Mittelalter hatte, wird der Organismus als Ganzes betrachtet und deshalb auch ganzheitlich behandelt.
Naturheilkundliche Maßnahmen können Hufrehe‑Pferde begleitend unterstützen, indem sie Immunsystem und Stoffwechsel entlasten. Sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Untersuchung.
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Ziel: Hautbarriere stärken, Stoffwechsel stabilisieren, Darm & Stress regulieren
3.1 Haut- & Hufpflege
- Pflegende Öle, Zinkoxid
- Schonende Entfernung von Krusten
- Unterstützung der Hornqualität
3.2 Stoffwechselunterstützung
- Kräuter zur Leber- und Stoffwechselentlastung
- Mineralstoffoptimierung (v. a. Zink)
- Zuckerarme, strukturreiche Fütterung
3.3 Darmgesundheit
- Probiotika (z. B. Saccharomyces cerevisiae)
- Unterstützung der Verdauung bei fütterungsbedingter Rehe
3.4 Stressmanagement
- Ausreichend Sozialkontakt
- Ruhige Herdenstruktur
- Weniger Stallwechsel
3.3 Fermentierte Pflanzenextrakte für Pferde in belastenden Situationen
Fermentierte Kräuter und Pflanzenextrakte können die Darmflora stabilisieren und damit das Immunsystem positiv beeinflussen. Pferdehalter berichten, dass fermentierte Produkte das allgemeine Wohlbefinden verbessern. (Keine Heilversprechen – es handelt sich um ergänzende Maßnahmen.)
Fermentierte Pflanzenstoffe werden traditionell eingesetzt, um die Verdaulichkeit zu verbessern und den Stoffwechsel zu entlasten. Die enthaltenen Mikroorganismen können die Darmflora unterstützen und damit indirekt das Immunsystem entlasten.
Durch die Fermentation entstehen bioverfügbare Pflanzenstoffe, die den Organismus auf natürliche Weise begleitend unterstützen können. Viele Pferdehalter berichten von positiven Erfahrungen in folgenden Bereichen:
- allgemeines Wohlbefinden
- Unterstützung der Verdauung und Darmflora
- Ergänzung zur täglichen Fütterung bei sensibelen Pferden
- Stabilisierung im Fellwechsel oder bei Belastung der Gelenke
Fermentierte Zusatz – Nahrung kann das Immunsystem unterstützen, und zwar positiv. Das ist sogar gut erforscht: Fermentation kann das Immunsystem unterstützen. Gerade bei Pferden mit Hufrehe ist das ein spannender Ansatz.
Die fermentation:
- kann als unterstützende Maßnahme im Rahmen der täglichen Fütterung eingesetzt werden
- kann das Mikrobiom ernährungsphysiologisch begleiten (das Mikrobiom ist so wichtig, wird aber leider oft vernachlässigt.)
- kann die Darmflora verbessern
- kann bioaktive Stoffe erhöhen
- kann die normalen Funktionen unterstützen
Probiotika wie Saccharomyces cerevisiae und Stronghorse können die Verdauung unterstützen
Häufige Fragen zum Thema Hufrehe beim Pferd (FAQ)
Was ist Hufrehe beim Pferd?
Hufrehe ist eine entzündliche Erkrankung der Huflederhaut, bei der die Verbindung zwischen Hufbein und Hufwand geschädigt wird. Sie verursacht starke Schmerzen und ist ein akuter Notfall.
Woran erkenne ich Hufrehe?
Typisch sind warme Hufe, ein starker Puls am Fesselkopf, kurze Schritte, Sägebockhaltung und deutliche Schmerzen beim Drehen.
MEHR ERFAHREN
Ist Hufrehe heilbar?
Akute Rehe kann sich stabilisieren, aber die Erkrankung gilt als chronisch rezidivierend. Eine vollständige Wiederherstellung hängt vom Schweregrad und der frühzeitigen Behandlung ab.
Was löst Hufrehe aus?
Häufige Auslöser sind zu viel Zucker/Fruktan, EMS, Cushing (PPID), Übergewicht, Toxine nach Kolik oder Nachgeburtsverhalten sowie mechanische Überlastung. MEHR ERFAHREN
Was tun bei Verdacht auf Hufrehe?
Bewegung sofort reduzieren, Pferd weich stellen, Hufe kühlen und Tierarzt kontaktieren. Jede Stunde zählt.
MEHR ERFAHREN
Darf ein Pferd mit Hufrehe bewegt werden?
Nur nach tierärztlicher Rücksprache. In der akuten Phase ist Bewegungsruhe entscheidend.
Wie wird Hufrehe diagnostiziert?
Durch klinische Untersuchung, Pulsation, Schmerzreaktion, Gangbild und ggf. Röntgen zur Beurteilung der Hufbeinlage.
Wie wird Hufrehe behandelt?
Die Therapie richtet sich nach Ursache und Schweregrad und umfasst Schmerzmanagement, Entzündungshemmung, Hufbearbeitung, Diätmanagement und ggf. Stoffwechselbehandlung. MEHR ERFAHREN
Wie lange dauert es, bis ein Pferd sich von Hufrehe erholt?
Von einigen Wochen bis mehreren Monaten. Bei schweren Fällen kann eine dauerhafte Einschränkung bestehen bleiben.
Was dürfen rehegefährdete Pferde fressen?
Heu mit niedrigem Zuckergehalt, ggf. gewässert; strukturreiche, stärkearme Rationen; keine Weide bei hohem Fruktan; kein Kraftfutter mit Getreide.
Darf ein Pferd mit Hufrehe auf die Weide?
Nur unter strengen Bedingungen und nach tierärztlicher Freigabe. Viele Pferde benötigen dauerhafte Weideeinschränkungen.
Kann Hufrehe chronisch werden?
Ja. Wenn die Lamellen dauerhaft geschädigt sind oder die Ursache nicht kontrolliert wird, entwickelt sich eine chronische Rehe.
Welche Rolle spielen EMS und Cushing bei Hufrehe?
Beide Erkrankungen erhöhen das Risiko erheblich. Eine gezielte Stoffwechseltherapie ist entscheidend für die Reheprävention.
Wie kann ich Hufrehe vorbeugen
Gewichtsmanagement, kontrollierte Fütterung, angepasste Weidezeiten, regelmäßige Hufpflege, Stoffwechselkontrollen und Vermeidung von Stressfaktoren. MEHR ERFAHREN
Warum darf das Mikrobiom beim Laminitis Pferd nicht vernachlässigt werden?
Das Mikrobiom ist von großer Bedeutung für die Vitalität. Leider wird diese Tatsache viel zu häufig vernachlässigt. Ein gutes Mikrobiom stärkt das Immunsystem, indem es schädliche Mikroorganismen abwehrt und die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung verbessert. Das kann wiederum ein wichtiger Faktor für eine verbesserte Vitalität sein.
MEHR ERFAHREN
Kann Naturheilkunde das Pferd unterstützen?
Naturheilkundliche Maßnahmen können ein Pferd mit einem Grauen Star begleitend unterstützen, indem sie das Immunsystem und den Stoffwechsel entlasten und das Mikrobiom verbessern. Sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Untersuchung.
MEHR ERFAHREN
Können noch weitere Probleme auftreten?
Viele Pferde mit Hufrehe haben gleichzeitig oder im Verlauf ein erhöhtes Risiko für COB, besonders wenn ein Equines Metabolisches Syndrom (EMS) oder Übergewicht vorliegt.
Die gleichen fütterungsbedingten Faktoren (hoher Zuckergehalt, Fruktan), die die Atemwege reizen können, begünstigen auch COB.
Keine Antwort gefunden?
Gerne beraten wir Sie unverbindlich und selbstverständlich kostenlos.
Hufrehe beim Pferd – Fazit
Die drei Säulen greifen ineinander
| Bereich | Ziel | Maßnahmen |
|---|---|---|
| Tierarzt | Akut stabilisieren | Schmerztherapie, Entzündungshemmung, Diagnostik, Kühlen |
| Management | Belastung reduzieren | Bewegungsruhe, weiche Einstreu, Fütterung, Hufentlastung |
| Naturheilkunde | Haut & Stoffwechsel stabilisieren | Pflege, Kräuter, Darm, Stressreduktion |
Nur die Kombination aller drei Bereiche bringt nachhaltige Besserung.
Tierheilpraktiker und Tierärzte setzen fermentierte Kräuter und Futterergänzungen erfolgreich ein.
Wichtig: Qualität der Produkte und richtige Dosierung beachten.
Ein fermentiertes Ergänzungsfutter – kann langfristig zu mehr Lebensqualität beitragen, indem es das Mikrobiom und den Stoffwechsel unterstützt.
Unverbindliche, kostenlose Beratung
Eine ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle für das allgemeine Wohlbefinden von Pferden. Ergänzungsfuttermittel können dazu beitragen, die tägliche Fütterung sinnvoll zu ergänzen.
Eine ergänzende Fütterung kann besonders in Zeiten erhöhter Belastung oder bei besonderen Anforderungen an den Organismus sinnvoll sein.
Dazu zählen beispielsweise:
- Phasen erhöhter körperlicher Beanspruchung
- Zeiten mit erhöhtem Bedarf an Vitalstoffen
- Belastende Umweltbedingungen wie Insekten und Pilze
- Situationen, in denen das allgemeine Wohlbefinden unterstützt werden soll

Ergänzende naturbasierte Unterstützung für Pferde
Nachdem die schulmedizinische Diagnose gestellt und die notwendige tierärztliche Therapie eingeleitet wurde, suchen viele Pferdehalter nach zusätzlichen Möglichkeiten, ihr Pferd ganzheitlich zu begleiten. Als Hersteller fermentierter Ergänzungsfuttermittel möchte ich eine mögliche Ergänzungsoption vorstellen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die folgenden Ansätze dienen ausschließlich der ergänzenden Unterstützung. Sie ersetzen weder die tierärztliche Behandlung noch stellen sie ein Heilversprechen dar. Stronghorse und ähnliche Ergänzungsfuttermittel sind keine Arzneimittel. Naturheilkundliche Maßnahmen sind ergänzend, nicht ersetzend.
Im Mittelpunkt ganzheitlicher Maßnahmen steht die Stärkung des gesamten Organismus – insbesondere des Mikrobioms, des Stoffwechsels und des Immunsystems. Viele Pferdehalter berichten, dass eine gute Versorgung mit Vitalstoffen und eine darmgesunde Fütterung das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität ihrer Pferde positiv beeinflussen kann.
Im Folgenden stelle ich Ihnen einen bewährten naturheilkundliche Ansatz vor, den Pferdehalter ergänzend einsetzen.
Ergänzende Möglichkeit zur tierärztlichen und haltungsbedingten Therapie

In der Praxis bewährt sich Stronghorse, das Ergänzungsfuttermittel für Pferde. Die enthaltenen fermentierten pflanzlichen Bestandteile sind darauf ausgelegt, den Organismus in belastenden Situationen zu begleiten.
Die basische Rezeptur aus sorgfältig ausgewählten, fermentierten Pflanzen liefert bioverfügbare Vitalstoffe welche begleitend zur tierärztlichen Behandlung die allgemeine Vitalität, den Stoffwechsel und das Mikrobiom unterstützen.
Insbesondere in belastenden Lebensphasen bei Pferden oder bei veränderten Lebensumständen, berichten Pferdehalter von positiven Erfahrungen mit einer ergänzenden Fütterung.
⚠️ kein Ersatz für tierärztliche Behandlung
Pferdehalter haben Stronghorse begleitend eingesetzt und positive Erfahrungen gemacht.
Pferdehalter berichten von individuellen Erfahrungen mit ergänzenden Fütterungsmaßnahmen. Dabei ist zu beachten, dass jedes Pferd unterschiedlich reagieren kann und Ergebnisse variieren können.
Thema: Hufrehe, ECS, Kotwasser, Hautprobleme
Tierart: Pferd
Anwendung: Das Granulat unter das Futter mischen.
Anwendungsdauer: 40 Tage
Ergebnis: ich bin so positiv überrascht; man mag es kaum glauben.
Viele glückliche Grüße von Iris L. und Merlin
Zum Originalkommentar
Thema: Hufrehe, Allergien, Chronischer Husten
Tierart: Pferd
Anwendung: Das Granulat unter das Futter mischen.
Anwendungsdauer: 40 Tage
Ergebnis: die Stronghorse -Therapie war auf jeden Fall die richtige Entscheidung.
Danke, ganz besonders an euren THP
glückliche Grüße Marlis L
Zum Originalkommentar

Hinweis:
Erfahrungsberichte spiegeln persönliche Eindrücke einzelner Anwender wider.
Stronghorse ist ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde und kein Arzneimittel.
Wir möchten, dass Sie zufrieden sind, denn zufriedene Kunden sind unsere beste Empfehlung.
Wir wissen was Naturkraft kann. Damit auch Sie ohne Risiko testen können ob Stronghorse Ihre Erwartungen erfüllt, bieten wir Ihnen gerne eine Zufriedenheitsgarantie
ℹ️ Wichtige Hinweise:
Die Wirkung von Ergänzungsfuttermitteln ist individuell verschieden. Stronghorse Senior dient der Ergänzung der täglichen Fütterung und ersetzt keine schulmedizinische Therapie. Bei gesundheitlichen Problemen konsultieren Sie bitte Ihren Tierarzt.
Die genannten Effekte beziehen sich auf Erfahrungen und ersetzen keine wissenschaftliche Wirksamkeitsbestätigung.
Beratung
Jedes Pferd ist individuell. Deshalb kann eine persönliche Beratung hilfreich sein, um die Fütterung optimal auf die Bedürfnisse des Pferdes abzustimmen.
Als Tierheilpraktiker im Ruhestand berate ich Sie gerne unverbindlich und selbstverständlich kostenlos zur Fütterung und naturheilkundlichen Unterstützung. Eine individuelle Beurteilung ist nur nach Untersuchung durch den Tierarzt möglich.
Meine Beratung ersetzt diese nicht, sondern konzentriert sich auf begleitende, naturheilkundliche Ansätze.

Über den Autor
Karl Austermann ist Tierheilpraktiker mit über 30 Jahre Praxiserfahrung in der naturheilkundlichen Begleitung von Pferden und anderen Tieren. Nach vielen Jahren aktiver Praxistätigkeit befindet er sich heute im Ruhestand und steht weiterhin beratend mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz zur Verfügung.
Mehr über Karl Austermann erfahren
⚠️ Hinweis zur rechtlichen Sicherheit: Die auf dieser Seite genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und keine Arzneimittel. Sie dienen nicht der Behandlung oder Heilung von Krankheiten. Die hier beschriebenen Maßnahmen ersetzen keine professionelle tiermedizinische Versorgung. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Untersuchung. Bei Gesundheitsstörungen sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.