Altersprobleme beim Pferd: Symptome, Behandlung & Alternativmaßnahmen
Autor: Karl Austermann, Tierheilpraktiker im Ruhestand mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung in der ganzheitlichen Betreuung von Pferden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei Verdacht auf Altersprobleme Ihres Pferdes kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Tierarzt.
Informationen zum Thema – Altersprobleme beim Pferd, Stand: Mai 2026
Altersprobleme beim Pferd erkennen und lindern: Arthrose, Grauer Star, Cushing, Zahnprobleme & mehr. Erfahren Sie die besten Tipps zur Haltung, Fütterung und wirksame Naturheilkunde für Senior-Pferde.
Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wichtige zu:
- typischen Symptomen und Verlauf
- möglichen Ursachen
- diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Tiermedizin
- praktischen Tipps für Vorbeugung und den Alltag mit einem betroffenen Pferd
- und ergänzenden Maßnahmen zur ganzheitlichen Unterstützung der Vitalität
Als Pferdehalter möchten Sie Ihrem Tier in dieser Situation bestmöglich helfen. Eine frühzeitige Abklärung und die richtige Begleitung sind entscheidend.

“Die Natur ist die beste Apotheke”
und
‘gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen’
sagte der bekannte Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp
» ▼ Inhaltsverzeichnis dieser Seite
- Wenn ein Pferd in die Jahre kommt gehört es noch lange nicht zum alten Eisen
- Altersprobleme beim Pferd – eine Zusammenfassung
- Altersprobleme beim Pferd: Informationen & Behandlung
- Altersprobleme entwickeln sich meist schleichend.
- Die Ursachen altersbedingter Beschwerden beim Pferd
- Haltungsbedingungen
- Altersprobleme – was tun: Tierarzt, Management
- Vorbeugen ist immer besser als heilen!
- Naturheilkundliche & ganzheitliche Unterstützung bei Altersproblemen
- Häufige Fragen zum Thema Altersprobleme beim Pferd (FAQ)
- Altersprobleme beim Pferd – Fazit
- Ergänzende naturbasierte Unterstützung für Pferde
- Beratung
Wenn ein Pferd in die Jahre kommt gehört es noch lange nicht zum alten Eisen
Das Senior Pferd kann ein interessanter Freizeitpartner sein. Seine Lebenserfahrung macht es gelassen, es hat so viel Erfahrung gesammelt im Laufe seines Lebens. Zwischen Ihnen und Ihrem Pferd hat sich eine Partnerschaft entwickelt in der sich einer auf den anderen verlassen kann.
Das macht das ältere Pferd auch in schwierigen Situationen zu einem verlässlichen Begleiter.
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Wenn ein Pferd bereits 20 Lebensjahre erreicht hat, kann man es als alt bezeichnen. Es kann aber durchaus noch viele gemeinsame Jahre mit Ihnen vor sich haben. Das Altern ist bei Pferden wie bei uns ein individueller Prozess. Sie können nicht verhindern, dass Ihr Pferd altert, auch wenn Sie es noch so gerne möchten. Irgendwann kommt leider für jedes Pferd die Zeit des Alterns. Wenn Pferde altern, ist das für sie ebenso belastend wie für den Menschen. Die Bewegungsfreude lässt nach, das Senior-Pferd wird träger, sein Blick wird etwas müder und das Fell ändert sich. Das alternde Pferd hört schlechter, die Sehkraft geht zurück, Grauer Star kann sich entwickeln und auch der Geruchssinn ist nicht mehr so ausgeprägt. Bestimmte Prozesse im Körper verändern sich, darauf sollten Sie reagieren.
Gegen den Lauf der Zeit kann man leider nichts machen, aber man sollte ihm nicht das Gefühl geben dass es alt und überflüssig wird.
Sie sollten es nicht überfordern aber auch nicht unterfordern. Sie kennen Ihren Senior am besten und werden wissen wie sie es fördern und fordern können, so das es sich nicht allein gelassen, nutzlos und überflüssig fühlt.
Wie kann ich die Vitalität unterstützen?
Pferde brauchen im Alter eine besondere Pflege. Bestimmte Prozesse im Körper verändern sich, darauf sollten Sie reagieren. Durch regelmäßige Gesundheitschecks, und die richtige Ernährung können Sie ihm die Vitalität und Lebensqualität so lange wie möglich erhalten.
Stronghorse Senior hilft Ihrem Pferd den Eintritt ins Seniorenalter zu erleichtern und kann dem alternden Pferd noch Jahre voller Lebensfreude geben.
Im Punkt Ernährung kann Stronghorse Senior sehr viel für das ältere Pferd bewirken.
Das Beste für Ihren Senior ist es allerdings bereits vorbeugend dafür zu sorgen, dass die Alterserscheinungen nur in deutlich abgeschwächter Form auftreten. Dafür sollte das Pferd, wenn es in das letzte Viertel seiner Lebenserwartung kommt, täglich eine kleine Dosis Stronghorse-Senior erhalten. Es reicht bereits eine geringe Dosis täglich aus um ihm das Altern zu erleichtern. So können Sie noch lange ein vergnügtes, lebendiges Funkeln in den Augen Ihres Pferdes sehen.
Ein wichtiger Faktor dabei ist die richtige Ernährung, das spielt im gesamten Pferde Leben eine wichtige Rolle. Auch die Haltung und die Betätigung des Pferdes hat Einfluss auf die Lebenserwartung. Manche sagen das Stronghorse Senior ein echter Jungbrunnen sei.
Gerade für ältere Pferde ist eine Unterstützung des Stoffwechsels besonders wichtig. Ein stabiler Stoffwechsel hat positive Auswirkungen auf sehr viele Probleme die im Alter auftreten können. Unterstützen Sie Ihr Senior Pferd dabei, in Gesundheit zu altern.
Mit Stronghorse Senior wird das Nachlassen der für das Pferd so wichtigen Sinne nicht nur gestoppt, in sehr vielen Fällen werden die Sinne wieder schärfer. Auch die Beweglichkeit wird gesteigert, das Pferd wird wieder agiler.
Das Fell wird zwar teilweise grau aber es wird nicht stumpf sondern bekommt eine angenehme Struktur. Das alles bedeutet für Ihren Senior eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.
Das Beste für Ihr Pferd ist es allerdings, bereits vorbeugend dafür zu sorgen, dass die Alterserscheinungen nur in deutlich abgeschwächter Form auftreten.
Dafür sollte das Pferd, wenn es in das letzte Viertel seiner Lebenserwartung kommt, täglich eine kleine Dosis Stronghorse-Senior erhalten. So werden Sie auch im Senior-Alter noch ein vergnügtes, lebendiges Funkeln in den Augen Ihres Pferdes sehen können.
Altersprobleme beim Pferd – eine Zusammenfassung
Mit zunehmendem Alter (ab ca. 15–20 Jahren, je nach Rasse und Nutzung) verändern sich die Bedürfnisse von Pferden erheblich. Es verändern sich Stoffwechsel, Bewegungsapparat und Organfunktionen des Pferdes.Viele Tiere bleiben bis ins hohe Alter fit und vital, doch altersbedingte Abnutzungserscheinungen, nachlassende Regenerationsfähigkeit und ein schwächeres Immunsystem führen häufig zu typischen Problemen. Besonders betroffen sind Gelenke, Zähne, Verdauung, Muskulatur und das Immunsystem. Auch hormonelle Erkrankungen wie das Equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) kommen bei älteren Pferden häufiger vor.
Beim Auftreten von Symptomen sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.
Eine frühzeitige Beobachtung, gute Betreuung, angepasste Haltung, Fütterung und regelmäßige tierärztliche Betreuung helfen dabei, die Lebensqualität des Pferdes möglichst lange zu erhalten. Neben der klassischen Tiermedizin können auch ganzheitliche Maßnahmen unterstützend eingesetzt werden.
Viele Seniorenpferde bleiben zwar lange fit und leistungsbereit, dennoch treten im Alter häufiger gesundheitliche Probleme auf.
Altersprobleme beim Pferd: Informationen & Behandlung

Viele Pferdehalter suchen nach Möglichkeiten, ihr Pferd in solch einer herausfordernden Phase bestmöglich zu unterstützen. Neben einer angepassten Haltung, tierärztlicher Betreuung und einer ausgewogenen Fütterung können ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein.
Die hier dargestellten Informationen ersetzen keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt.
Altersprobleme entwickeln sich meist schleichend.
Altersbedingte Beschwerden sind vielfältig und oft miteinander verbunden.
Häufige Anzeichen sind:
- Gewichtsverlust trotz ausreichender Fütterung
- Muskelabbau, besonders an Rücken und Hinterhand
- Steifheit oder Lahmheiten beim Anlaufen
- Verminderte Leistungsfähigkeit
- Längere Regenerationszeiten
- Veränderungen des Fells, z. B. langes oder lockiges Fell
- Häufigeres Schwitzen
- Zahnprobleme und Schwierigkeiten beim Kauen
- Verdauungsprobleme oder wiederkehrende Koliken
- Verändertes Verhalten, Müdigkeit oder Reizbarkeit
- Häufige Infekte durch ein schwächeres Immunsystem
- Probleme beim Fellwechsel
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Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose und Lahmheiten)
Arthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen bei älteren Pferden. Durch jahrelangen Verschleiß nutzt sich der Gelenkknorpel ab, Knochen reiben aufeinander und es entstehen Entzündungen, Schmerzen und Steifheit. Besonders betroffen sind oft Knie-, Fessel-, Sprung- und Hüftgelenke sowie die Wirbelsäule.
Symptome: Steifer Gang besonders nach Ruhephasen, verkürzte Schritte, Lahmheit, Muskelabbau, Widerwillen gegen Bewegung oder Satteldruck.
Weitere Probleme: Hufrollenprobleme, Fesselträgerschäden oder Ataxie (Bewegungsstörungen) durch neurologische Veränderungen oder Halswirbelsäulenarthrose.
Zahnprobleme und Verdauungsstörungen
Die Zähne nutzen sich ungleichmäßig ab, es können Zahnwurzelentzündungen (z. B. EOTRH), lockere Zähne oder scharfe Kanten entstehen. Folgen sind schlechtes Kauen, Gewichtsverlust, Koliken oder Durchfall.
Endokrine Erkrankungen (PPID / Equines Cushing-Syndrom)
Besonders bei Pferden ab 15–20 Jahren häufig. Eine Fehlfunktion der Hirnanhangdrüse führt zu erhöhtem ACTH-Spiegel.
Typische Symptome: Langer, welliger Fellwechsel (Hirsutismus), vermehrtes Schwitzen, Muskelabbau (besonders am Rücken), Hufrehe-Neigung, erhöhte Infektanfälligkeit, vermehrtes Trinken und Harnen.
Weitere typische Alterserscheinungen
Reduzierte Belastbarkeit und langsamere Erholung.
Abnehmende Immunabwehr und höhere Infektanfälligkeit (z. B. Atemwegserkrankungen wie RAO/“Dämpfigkeit”).
Augenprobleme (Katarakt, Sehminderung).
Gewichtsverlust oder -zunahme (Metabolisches Syndrom).
Haut- und Fellveränderungen, schlechtere Hufqualität.
Nicht jedes ältere Pferd zeigt alle Symptome. Manche Veränderungen werden zunächst fälschlicherweise als „normales Altwerden“ angesehen, obwohl behandlungsbedürftige Erkrankungen dahinterstecken können.
Die Ursachen altersbedingter Beschwerden beim Pferd
Die Ursachen altersbedingter Beschwerden sind vielfältig und oft miteinander verbunden.
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Verschleiß des Bewegungsapparates
Über viele Jahre werden Gelenke, Sehnen und Bänder belastet. Dadurch entstehen Arthrose, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen.
Veränderungen des Stoffwechsels
Mit zunehmendem Alter arbeitet der Stoffwechsel langsamer. Die Nährstoffaufnahme verschlechtert sich, wodurch Muskelabbau und Gewichtsverlust entstehen können.
Zahnprobleme
Ältere Pferde haben häufig abgenutzte oder fehlende Zähne. Dadurch wird das Futter schlechter zerkleinert und verdaut.
Hormonelle Erkrankungen
Besonders verbreitet ist das Equine Cushing Syndrom (PPID). Es beeinflusst den Hormonhaushalt und führt unter anderem zu Fellveränderungen, Muskelabbau und erhöhter Infektanfälligkeit.
Schwächeres Immunsystem
Mit dem Alter sinkt die Abwehrkraft des Körpers. Ältere Pferde reagieren empfindlicher auf Krankheiten, Parasiten oder Stress.
Haltungsbedingungen
Die Haltung spielt bei Seniorenpferden eine entscheidende Rolle.
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Ideal sind:
- Wettergeschützte Unterstände
- Trockene, rutschfeste Böden
- Ausreichend Bewegungsmöglichkeiten
- Sozialkontakt zu anderen Pferden
- Ruhige Herdenstrukturen ohne starken Konkurrenzdruck
- Gute Futtererreichbarkeit
Ältere Pferde frieren oft schneller und benötigen im Winter zusätzlichen Schutz. Gleichzeitig sollte die Haltung genügend Bewegung ermöglichen, da lange Stehzeiten Gelenkbeschwerden verstärken können.
Auch die Fütterung muss häufig angepasst werden. Heucobs, Mash oder eingeweichte Futtermittel erleichtern Pferden mit Zahnproblemen die Nahrungsaufnahme.
Altersprobleme – was tun: Tierarzt, Management
Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind bei älteren Pferden besonders wichtig. Empfehlenswert sind mindestens ein bis zwei Gesundheitschecks pro Jahr.
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Dabei sollten unter anderem überprüft werden:
- Zähne
- Gewicht und Muskelzustand
- Bewegungsapparat
- Blutwerte
- Stoffwechsel
- Parasitenstatus
Früh erkannte Erkrankungen lassen sich meist besser behandeln und verursachen weniger Folgeschäden.
Bei Symptomen wie starkem Gewichtsverlust, wiederkehrenden Koliken, deutlicher Lahmheit oder auffälligem Fellwachstum sollte zeitnah ein Tierarzt hinzugezogen werden.
Vorbeugen ist immer besser als heilen!
Altersprobleme lassen sich nicht vollständig verhindern, aber deutlich hinauszögern.
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Wichtige Maßnahmen sind:
- Regelmäßige Bewegung zur Erhaltung der Muskulatur
- Angepasste Fütterung mit hochwertigem, leicht verdaulichem Futter
- Ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen
- Konsequente Zahnpflege
- Gewichtskontrolle
- Stressarme Haltung
- Regelmäßige Gesundheitskontrollen
- Frühzeitige Behandlung kleiner Beschwerden
Besonders wichtig ist tägliche, moderate Bewegung. Auch ältere Pferde profitieren von Spaziergängen, leichtem Training oder Weidegang.

Naturheilkundliche & ganzheitliche Unterstützung bei Altersproblemen
ℹ️ Wichtiger Hinweis: Naturheilkundliche Maßnahmen ersetzen keine tierärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei Verdacht auf Altersprobleme bitte den Tierarzt kontaktieren.
Die Naturheilkunde kann konventionelle Therapien hervorragend ergänzen und besonders bei chronischen Beschwerden die Lebensqualität steigern.
Viele Pferdehalter ergänzen die klassische tierärztliche Behandlung durch ganzheitliche Maßnahmen. Diese können das Wohlbefinden unterstützen, ersetzen jedoch keine medizinische Diagnose oder Therapie.
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Naturheilkundliche Maßnahmen können Pferde mit altersproblemen begleitend unterstützen, indem sie Immunsystem und Stoffwechsel entlasten. Sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Untersuchung.
Mögliche unterstützende Ansätze sind:
- Physiotherapie
- Osteopathie
- Akupunktur
- Angepasste Kräuterfütterung
- Massage und Wärmeanwendungen
- Schonendes Muskeltraining
- Individuell abgestimmte Futterergänzungen
Kräuter und Phytotherapie
- Bei Arthrose und Gelenkproblemen: Teufelskralle (entzündungshemmend, schmerzlindernd), Kurkuma (Curcumin – stark antioxidativ und entzündungshemmend, am besten mit schwarzem Pfeffer kombiniert), Weihrauch, Brennnessel, Schachtelhalm (siliziumreich für Bindegewebe). Omega-3-reiche Öle (Leinöl) wirken entzündungshemmend.
- Bei PPID/Cushing: Kräuter zur Unterstützung des Stoffwechsels und Immunsystems (z. B. bestimmte chinesische Kräutermischungen).
- Entgiftung und Allgemeinunterstützung: Mariendistel (Leber), Brennnessel (blutreinigend).
Weitere Naturheilverfahren
- Homöopathie: Mittel wie Arnica, Rhus toxicodendron oder Bryonia bei Gelenkbeschwerden – individuell ausgewählt.
- Akupunktur und Physiotherapie: Zur Schmerzlinderung, Verbesserung der Durchblutung und Beweglichkeit.
- MS M (Methylsulfonylmethan): Schwefelverbindung, die Gelenke und Bindegewebe unterstützt.
- Massage, Magnetfeldtherapie, Rotlicht oder Laser: Fördern Durchblutung und Entspannung der Muskulatur.
Naturheilkundliche Ansätze wirken oft langsam und ganzheitlich. Sie zielen nicht nur auf Symptome, sondern auf die Stärkung des gesamten Organismus ab.
Wichtig ist, alle Maßnahmen auf den Gesundheitszustand des Pferdes abzustimmen und mit Fachpersonen abzusprechen.
Fermentierte Pflanzenextrakte für Pferde in belastenden Situationen
Fermentierte Kräuter und Pflanzenextrakte können die Darmflora stabilisieren und damit das Immunsystem positiv beeinflussen. Pferdehalter berichten, dass fermentierte Produkte das allgemeine Wohlbefinden verbessern. (Keine Heilversprechen – es handelt sich um ergänzende Maßnahmen.)
Fermentierte Pflanzenstoffe werden traditionell eingesetzt, um die Verdaulichkeit zu verbessern und den Stoffwechsel zu entlasten. Die enthaltenen Mikroorganismen können die Darmflora unterstützen und damit indirekt das Immunsystem entlasten.
Durch die Fermentation entstehen bioverfügbare Pflanzenstoffe, die den Organismus auf natürliche Weise begleitend unterstützen können. Viele Pferdehalter berichten von positiven Erfahrungen in folgenden Bereichen:
- allgemeines Wohlbefinden
- Unterstützung der Verdauung und Darmflora
- Ergänzung zur täglichen Fütterung bei sensibelen Pferden
- Stabilisierung im Fellwechsel oder bei Belastung der Gelenke
Fermentierte Zusatz – Nahrung kann das Immunsystem unterstützen, und zwar positiv. Das ist sogar gut erforscht: Fermentation kann das Immunsystem unterstützen. Gerade bei Pferden mit Altersprobleme ist das ein spannender Ansatz.
Die fermentation:
- kann als unterstützende Maßnahme im Rahmen der täglichen Fütterung eingesetzt werden
- kann das Mikrobiom ernährungsphysiologisch begleiten (das Mikrobiom ist so wichtig, wird aber leider oft vernachlässigt.)
- kann die Darmflora verbessern
- kann bioaktive Stoffe erhöhen
- kann die normalen Funktionen unterstützen
Probiotika wie Saccharomyces cerevisiae und Stronghorse Senior können die Verdauung unterstützen
Häufige Fragen zum Thema Altersprobleme beim Pferd (FAQ)
Ab welchem Alter gilt ein Pferd als Senior?
Ein Pferd gilt ab etwa 15–18 Jahren als Senior. Je nach Rasse, Nutzung und Gesundheitszustand können einige schon früher, andere erst ab 20 Jahren altersbedingte Probleme zeigen.
Woran erkenne ich, dass mein Pferd Altersbeschwerden hat?
Typische Anzeichen sind Steifheit nach dem Aufstehen, verkürzter Schritt, Muskelabbau, Gewichtsverlust, längeres Fell, Müdigkeit, Schwierigkeiten beim Kauen, Lahmheit und Unwillen, sich zu bewegen oder gesattelt zu werden. und verminderte Leistungsfähigkeit.
Warum bauen ältere Pferde Muskulatur ab?
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Stoffwechsel. Gleichzeitig bewegen sich viele ältere Pferde weniger, wodurch Muskulatur schneller verloren geht.
Was ist PPID (Equines Cushing-Syndrom) und wie erkennt man es?
PPID ist eine hormonelle Störung der Hirnanhangdrüse. Symptome sind langes, welliges Fell, vermehrtes Schwitzen, Muskelabbau, Hufrehe-Neigung und erhöhte Infektanfälligkeit.
Wie sollte ein Seniorenpferd gefüttert werden?
Senioren brauchen leicht verdauliches, eiweiß- und energiereiches Futter. Bei Zahnproblemen eingeweichtes Mash, Seniorenpellets oder Heucobs. Zusätzlich Omega-3-Öle und Mineralstoffe.
Kann man Altersprobleme beim Pferd mit Naturheilkunde behandeln?
Ja, sehr gut sogar. Naturheilkunde eignet sich besonders zur Ergänzung der Schulmedizin. Teufelskralle, Kurkuma, Weihrauch und MSM können Arthrose lindern und das Wohlbefinden steigern.
Physiotherapie, Osteopathie, Akupunktur oder Massagen können unterstützend wirken und das Wohlbefinden verbessern.
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Welche Kräuter helfen bei Gelenkproblemen und Arthrose?
Bewährt sind Teufelskralle, Kurkuma (mit Pfeffer), Weihrauch, Brennnessel und Schachtelhalm. Leinöl wirkt zusätzlich entzündungshemmend.
Wie oft sollte ein altes Pferd zum Tierarzt?
Mindestens 1–2 Mal pro Jahr eine gründliche Untersuchung (inkl. Zähne und Blut). Bei bestehenden Problemen öfter, z. B. alle 6 Monate.
Wie alt können Pferde durchschnittlich werden?
Mit guter Pflege werden viele Pferde 25–30 Jahre alt, einzelne sogar über 35 Jahre. Die Lebensqualität ist wichtiger als das reine Alter.
Was kann ich gegen Gewichtsverlust beim Seniorpferd tun?
Ursachen abklären (Zähne, PPID, Verdauung). Hochwertiges Seniorfutter, zusätzliche Mash-Mahlzeiten, Öl und ausreichend Raufutter geben.
Ist Bewegung für alte Pferde noch sinnvoll?
Ja! Regelmäßige, sanfte Bewegung (Schritt auf der Weide oder Handarbeit) hält Gelenke beweglich, stärkt die Muskulatur und fördert das Wohlbefinden. Wichtig ist, die Belastung individuell anzupassen.
Welche Rolle spielen die Zähne bei alten Pferden?
Abgenutzte oder fehlende Zähne erschweren das Kauen. Dadurch kann das Pferd Futter schlechter verwerten und an Gewicht verlieren.
Kann Naturheilkunde die tierärztliche Behandlung ersetzen?
Nein. Naturheilkunde ist eine hervorragende Ergänzung, sollte aber nicht als alleinige Therapie bei schweren Erkrankungen eingesetzt werden. Die beste Wirkung entsteht in Kombination mit schulmedizinischer Betreuung.
Brauchen ältere Pferde besondere Haltungsbedingungen?
Ja. Wichtig sind trockene Böden, Witterungsschutz, ausreichend Bewegung sowie stressarme Herdenverhältnisse mit guter Futtererreichbarkeit.
Warum darf das Mikrobiom beim Senior Pferd nicht vernachlässigt werden?
Das Mikrobiom ist von großer Bedeutung für die Vitalität. Leider wird diese Tatsache viel zu häufig vernachlässigt. Ein gutes Mikrobiom stärkt das Immunsystem, indem es schädliche Mikroorganismen abwehrt und die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung verbessert. Das kann wiederum ein wichtiger Faktor für eine verbesserte Vitalität sein.
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Kann ein altes Pferd noch eine gute Lebensqualität haben?
Ja. Mit angepasster Pflege, Bewegung, Fütterung und medizinischer Betreuung können viele Pferde bis ins hohe Alter aktiv und zufrieden leben.
Können noch weitere Probleme auftreten?
Pferde mit Altersprobleme haben im Verlauf ein erhöhtes Risiko für COB, besonders wenn ein Equines Metabolisches Syndrom (EMS) oder Übergewicht vorliegt. Auch ein „Grauer Star“ kann sich entwickeln
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Gerne beraten wir Sie unverbindlich und selbstverständlich kostenlos.
Altersprobleme beim Pferd – Fazit
Ein altes Pferd benötigt besondere Aufmerksamkeit, aber Alter bedeutet nicht automatisch Krankheit. Mit guter Haltung, angepasster Fütterung, regelmäßiger Bewegung und medizinischer Betreuung können viele Pferde bis ins hohe Alter aktiv und lebensfroh bleiben. Entscheidend ist, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und individuell auf die Bedürfnisse des Pferdes einzugehen.
Eine ausgewogene Ernährung spielt eine zentrale Rolle für das allgemeine Wohlbefinden von Pferden. Ergänzungsfuttermittel können dazu beitragen, die tägliche Fütterung sinnvoll zu ergänzen.
Eine ergänzende Fütterung kann besonders in Zeiten erhöhter Belastung oder bei besonderen Anforderungen an den Organismus sinnvoll sein.
Ein fermentiertes Ergänzungsfutter – kann langfristig zu mehr Lebensqualität beitragen, indem es das Mikrobiom und den Stoffwechsel unterstützt.
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Ergänzende naturbasierte Unterstützung für Pferde
Nachdem die schulmedizinische Diagnose gestellt und die notwendige tierärztliche Therapie eingeleitet wurde, suchen viele Pferdehalter nach zusätzlichen Möglichkeiten, ihr Pferd ganzheitlich zu begleiten. Als Hersteller fermentierter Ergänzungsfuttermittel möchte ich eine mögliche Ergänzungsoption vorstellen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die folgenden Ansätze dienen ausschließlich der ergänzenden Unterstützung. Sie ersetzen weder die tierärztliche Behandlung noch stellen sie ein Heilversprechen dar. Stronghorse und ähnliche Ergänzungsfuttermittel sind keine Arzneimittel. Naturheilkundliche Maßnahmen sind ergänzend, nicht ersetzend.
Im Mittelpunkt ganzheitlicher Maßnahmen steht die Stärkung des gesamten Organismus – insbesondere des Mikrobioms, des Stoffwechsels und des Immunsystems. Viele Pferdehalter berichten, dass eine gute Versorgung mit Vitalstoffen und eine darmgesunde Fütterung das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität ihrer Pferde positiv beeinflussen kann.
Im Folgenden stelle ich Ihnen einen bewährten naturheilkundliche Ansatz vor, den Pferdehalter ergänzend einsetzen.
Ergänzende Möglichkeit zur tierärztlichen und haltungsbedingten Therapie

In der Praxis bewährt sich Stronghorse Senior, das Ergänzungsfuttermittel für Pferde. Die enthaltenen fermentierten pflanzlichen Bestandteile sind darauf ausgelegt, den Organismus in belastenden Situationen zu begleiten.
Die basische Rezeptur aus sorgfältig ausgewählten, fermentierten Pflanzen liefert bioverfügbare Vitalstoffe welche begleitend zur tierärztlichen Behandlung die allgemeine Vitalität, den Stoffwechsel und das Mikrobiom unterstützen.
Insbesondere in belastenden Lebensphasen, beispielsweise bei Seniorenpferden oder bei veränderten Lebensumständen, berichten Pferdehalter von positiven Erfahrungen mit einer ergänzenden Fütterung.
⚠️ kein Ersatz für tierärztliche Behandlung
Einige Pferdehalter haben Stronghorse Senior begleitend eingesetzt und positive Erfahrungen gemacht.
Pferdehalter berichten von individuellen Erfahrungen mit ergänzenden Fütterungsmaßnahmen. Dabei ist zu beachten, dass jedes Pferd unterschiedlich reagieren kann und Ergebnisse variieren können.
Thema: Altersprobleme, Arthrose, Grauer Star
Tierart: Pferd
Anwendung: Das Granulat unter das Futter mischen.
Anwendungsdauer: 50 Tage.
Ergebnis: die Augen sind wieder ganz klar, von der Bewegung her wirkt er um Jahre jünger.
Viele liebe Grüße Veronika B.
Zum Originalkommentar
Thema: Altersprobleme, stumpfes Fell, Grauer Star, Mauke
Tierart: Pferd
Anwendung: Das Granulat unter das Futter mischen.
Anwendungsdauer: 50 Tage.
Ergebnis: in ihrer ganzen Erscheinung sieht sie gesund und agil aus.
😉 Liebe Grüße Julia
Zum Originalkommentar

Hinweis:
Erfahrungsberichte spiegeln persönliche Eindrücke einzelner Anwender wider.
Stronghorse Senior ist ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde und kein Arzneimittel.
Wir möchten, dass Sie zufrieden sind, denn zufriedene Kunden sind unsere beste Empfehlung.
Wir wissen was Naturkraft kann. Damit auch Sie ohne Risiko testen können ob Stronghorse Ihre Erwartungen erfüllt, bieten wir Ihnen gerne eine Zufriedenheitsgarantie
ℹ️ Wichtige Hinweise:
Die Wirkung von Ergänzungsfuttermitteln ist individuell verschieden. Stronghorse Senior dient der Ergänzung der täglichen Fütterung und ersetzt keine schulmedizinische Therapie. Bei gesundheitlichen Problemen konsultieren Sie bitte Ihren Tierarzt.
Die genannten Effekte beziehen sich auf Erfahrungen und ersetzen keine wissenschaftliche Wirksamkeitsbestätigung.
Beratung
Jedes Pferd ist individuell. Deshalb kann eine persönliche Beratung hilfreich sein, um die Fütterung optimal auf die Bedürfnisse des Pferdes abzustimmen.
Als Tierheilpraktiker im Ruhestand berate ich Sie gerne unverbindlich und selbstverständlich kostenlos zur Fütterung und naturheilkundlichen Unterstützung. Eine individuelle Beurteilung ist nur nach Untersuchung durch den Tierarzt möglich.
Meine Beratung ersetzt diese nicht, sondern konzentriert sich auf begleitende, naturheilkundliche Ansätze.

Über den Autor
Karl Austermann ist Tierheilpraktiker mit über 30 Jahre Praxiserfahrung in der naturheilkundlichen Begleitung von Pferden und anderen Tieren. Nach vielen Jahren aktiver Praxistätigkeit befindet er sich heute im Ruhestand und steht weiterhin beratend mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz zur Verfügung.
Mehr über Karl Austermann erfahren
⚠️ Hinweis zur rechtlichen Sicherheit: Die auf dieser Seite genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und keine Arzneimittel. Sie dienen nicht der Behandlung oder Heilung von Krankheiten. Die hier beschriebenen Maßnahmen ersetzen keine professionelle tiermedizinische Versorgung. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Untersuchung. Bei Gesundheitsstörungen sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.